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Apple setzt auf Verbesserungen der Software
Die Entwicklerkonferenz hinterlässt einen etwas zwiespältigen Eindruck.
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Neue Hardware wurde nicht vorgestellt, dafür Verbesserungen bei der Software hervorgehoben. Auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC kündigt Apple vor allem verbraucherfreundliche Neuerungen an. Apple entdeckt quasi den Menschen im Nutzer, das ist nett. So richtig glücklich waren die Apple-Fans am gestrigen Abend aber nicht. Kein neues iPhone SE2, keine neuen Tablets, und überhaupt, irgendetwas fehlte.
Dafür hat der Technik-Gigant überarbeitete Betriebssysteme für alle seine Geräte gezeigt. Siri stand wieder einmal im Mittelpunkt der Geschehnisse und war vielleicht auch ein weiterer Grund für die Enttäuschung bei Entwicklern und Fans. Der iPhone-Hersteller könnte langsam aber sich den Anschluss zur Weltspitze verlieren. Google ist in Sachen Sprachassistenz inzwischen deutlich weiter.
WWDC: Entwicklerkonferenz enttäuscht Apple-Fans
Siri soll daher künftig auf bewährte Wenn-Dann-Logiken setzen. Ein Beispiel: Wenn ich abends nach der Arbeit nach Hause fahren, zeigt mit das Navigationssystem den schnellsten Weg an, informiert meine Frau über meine voraussichtliche Ankunftszeit und schmettert eine Runde ACDC. Das US-Unternehmen bezeichnet diese neuen Funktionen als „Verknüpfungen“.
Diese sollen ab Herbst mit iOS 12 auf die iPhones kommen. Ob die Anwender allerdings bereits sind, entsprechende Verknüpfungen anzulegen, ist ungewiss. Künstliche Intelligenz zumindest ist anders. Google kann unter anderem Gebäude erkennen oder das Nutzerverhalten auswerten. Ob und wie der iPhone-Hersteller diesen Vorsprung einholen kann, scheint immer mehr fraglich.
Begeisterung ist anders. Verliert Apple den Anschluss?
WWDC also eher eine Enttäuschung? Vielleicht, es gibt aber auch Positives zu berichten. Augmented Reality soll weiter ausgebaut werden. Spiele sollen davon profitieren. Neue Video-Gruppen-Chats sollen WhatsApp und den Facebook Messenger künftig aufwerten. Der oft zitierten Smartphone-Sucht will das Unternehmen mit einer speziellen Funktion begegnen, die die Nutzungszeit verschiedener Apps anzeigt.
Das ist für Statistiken durchaus interessant, ob es Nutzer davon anhalten wird, Tag und Nacht das iPhone in den Händen zu halten, ist fraglich. Überzeugen hingegen konnte die Möglichkeit, den eigenen Kindern den Zugang zu bestimmten Apps oder Spielen einzuschränken. Als Fazit setzt das Unternehmen auf eine Vielzahl kleiner Verbesserungen. Echte Begeisterung wurde gestern aber nicht geweckt.
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