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Wegen Meta-Brillen: Instagram sperrt Nutzer
Kürzlich zeigte sich einmal mehr, dass der Einsatz von Meta-Brillen eben nicht immer unbedenklich ist. Nun hat Instagram reagiert.
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Social Media: Kürzlich zeigte sich einmal mehr, dass der Einsatz von Meta-Brillen eben nicht immer unbedenklich ist. Nun hat Instagram reagiert, und Nutzer, die mit den Brillen heimlich fremde Personen filmen und das Ganze dann veröffentlichen, gesperrt. In manchen Fällen werden auch „nur“ die jeweiligen Inhalte von der Plattform entfernt.
Welcher Content wird gelöscht?
Zu dieser Frage hat sich mittlerweile auch Adam Mosseri, der Chef von Instagram, zu Wort gemeldet. Er sagt, dass Inhalte dann gelöscht werden, wenn sie andere Menschen belästigen oder ausnutzen. Einige Nutzer hatten die Brillen in der Vergangenheit genutzt, um anderen zum Beispiel Streiche zu spielen und diese dann öffentlich bloßzustellen.
Für eine Sperrung spielt die Anzahl der Follower keine Rolle
Bei Instagram ist es nicht generell verboten, ohne die vorherige Einwilligung der betreffenden Person zu filmen. Wichtig für eine eventuelle Sperrung ist, ob die betreffenden Personen bloßgestellt beziehungsweise belästigt wurden. Einem Bericht der Seite Business Insider zufolge kam es in der jüngsten Vergangenheit deswegen schon zur Deaktivierung von zwei Konten, die je mehr als eine Million Follower hatten.
Wie immer stellt sich allerdings die Frage nach der Grenze. Was ist noch „lustig“? Und wurde vielleicht auch im Nachhinein von der betreffenden Person abgesegnet? Und wann handelt es sich um eine wirkliche Belästigung?
Viele sehen nicht, wenn sie mit einer Meta-Brille gefilmt werden
Da die Meta-Brillen von außen wie gewöhnliche Brillen wirken und das Licht, das eine Aufnahme anzeigt, nicht immer klar erkennbar ist, sehen viele nicht, wenn sie gerade gefilmt werden.
Wann die Schutzmaßnahmen, die seitens des Unternehmens angekündigt wurden, kommen, bleibt abzuwarten. Fraglich ist auch, inwiefern ein neues Design (zumindest im ersten Schritt) davor schützen könnte, ungewollt zum Protagonisten in einem fragwürdigen Clip zu werden, der dann vielleicht sogar viral geht.
Apple dürfte die aktuellen Entwicklungen aufmerksam verfolgen. In der Vergangenheit gab es mehrere Berichte, laut denen auch dieses Unternehmen an einer solchen Brille arbeiten soll. Ein etwas besseres Image für dieses Accessoire dürfte dann nicht schaden.
Quellenangabe: iFun.de
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