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Digitalkonsum bei Kindern: Viele Eltern setzen kein Limit
Einer Umfrage zufolge setzen mehr als 50 Prozent der Eltern ihren Kindern keine Limits, wenn es um Zeitlimits für Handys geht.
INHALTSVERZEICHNIS
Gesundheit: Einer repräsentativen Umfrage zufolge setzen mehr als 50 Prozent der Eltern ihren Kindern keine Limits, wenn es um Zeitlimits für Handys geht. Zudem findet in vielen Fällen keine Überwachung der Social-Media-Aktivitäten des Nachwuchses statt.
Im Rahmen der Postbank Digitalstudie 2026 wurde aufgezeigt, dass zahlreiche Erziehungsberechtigte nicht genau wissen, wo und wie ihre Kinder in der digitalen Welt unterwegs sind.
Kinder am Handy: In zwei Dritteln der Haushalte gibt es kein abendliches Handyverbot
An der besagten Studie nahmen mehr als 3.000 Menschen in Deutschland teil. Unter ihnen befanden sich 732 Personen mit Kindern im Haushalt. Das Ergebnis mag ein wenig überraschen.
Denn: In 65 Prozent der Haushalte wurden in Bezug auf die Handynutzung keine zeitlichen Beschränkungen festgelegt. Die Mehrheit hat auch kein Problem damit, wenn der Nachwuchs noch am Abend am Handy spielt.
Welche Rolle spielt die kindliche Eigenverantwortung?
Dass viele Eltern auf die Eigenverantwortung ihres Nachwuchses vertrauen, zeigt sich unter anderem im Zusammenhang mit den Sozialen Netzwerken. In 57 Prozent der Familien gibt es keine klaren Regeln dazu, wie mit Social Media Content verfahren werden soll. Dementsprechend finden auch keine elterlichen Kontrollen statt.
Auch das Alter spielt offensichtlich eine wichtige Rolle. Vor allem Erziehungsberechtigte ab 40 Jahren kontrollieren nicht (oder zumindest sehr unregelmäßig). Und das, obwohl ihre Kinder im Rahmen der Umfrage angeben, dass knapp 50 Prozent der Eltern selbst jeden Tag länger als eine Stunde in den Sozialen Netzwerken unterwegs sind.
Mehr als 80 Prozent der Befragten wünschen sich eine Altersbeschränkung
Die Diskussionen rund um eine Altersbeschränkung bei Social Media reißen nicht ab. Dies zeigt sich auch im Rahmen der aktuellen Postbank Digitalstudie. Das Alter an die entsprechenden Möglichkeiten zu koppeln, halten 86 Prozent der Befragten für sinnvoll. Darüber, ab wann was erlaubt sein soll, sind sich viele jedoch noch uneins.
Fest steht, dass Kinder heute immer früher mit den digitalen Möglichkeiten konfrontiert werden. 54 Prozent der Kinder beziehungsweise Jugendlichen bekommen ihr erstes Smartphone zwischen dem neunten und zwölften Lebensjahr.. und verfügen dementsprechend über die hiermit verbundenen Möglichkeiten. Mit allen Vor- und Nachteilen.
Quellenangabe: Heise
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