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Handyverbot an Schulen: Mehrheit der Jugendlichen ist dagegen
Die Jugend-Digitalstudie der Postbank hat ergeben, dass die Mehrheit der Jugendlichen gegen ein Handyverbot an Schulen ist.
INHALTSVERZEICHNIS
Handyverbot an Schulen: Die Jugend-Digitalstudie der Postbank hat ergeben, dass die Mehrheit der Jugendlichen gegen ein Verbot ist. Die Postbank will herausgefunden haben, dass 92 Prozent der 16- bis 18-Jährigen in Deutschland ein Smartphone besitzen und dieses durchschnittlich knapp fünfeinhalb Stunden täglich nutzen. Die Jugendlichen verbringen somit rund 37,5 Stunden pro Woche an ihren mobilen Endgeräten. Die Smartphones werden vorrangig zum Surfen im Internet genutzt.
Die Digitalstudie hat außerdem ausgewertet, wie viele Stunden die Jugendlichen über alle Endgeräte hinweg im Internet verbringen: 9 Stunden pro Tag und mehr als 65,5 Stunden pro Woche. Stationäre Geräte würden demnach deutlich seltener zum Einsatz kommen. Etwa jeder zweite Jugendliche geht mit dem Tablet ins Internet, 48 Prozent mit dem Laptop, 37 Prozent mit dem Desktop-PC und 22 Prozent mit einer Spielekonsole.
Mehrheit der Jugendlichen ist gegen Handyverbot an Schulen
Satte 9 Stunden pro Tag im Internet, und doch lehnt mit 50 Prozent mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen ein Handyverbot an Schulen ab. Als Grund geben die meisten an, dass ihnen die Handys für schnelle Kommunikation mit Familien und Freunden wichtig seien und sich ein Verbot ohnehin nur schwer kontrollieren und umsetzen ließe. Nur 37 Prozent würden ein solches Verbot befürworten, so die Jugend-Digitalstudie 2025 der Postbank.
Mädchen erkennen die Risiken der Nutzung von Smartphones
Dabei erkennen laut der Studie insbesondere Mädchen die Risiken der Nutzung von Smartphones im Schulalltag. 71 Prozent sehen ein Handyverbot als Möglichkeit, Ablenkungen im Unterricht zu vermeiden, während 67 Prozent eine bessere Konzentration erwarten. 53 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass ein Verbot weniger Stress durch ständige Erreichbarkeit mit sich bringt. Nur wenige erwarten sich dadurch aber eine Verbesserung der Kommunikation mit ihren Gleichgesinnten in den Pausen.
Befragt hat die Postbank 1.000 Jugendliche in Deutschland zwischen 16 und 18 Jahren. Man hat eine Gewichtung der Stichprobe nach Bundesland, Alter und Geschlecht für eine bevölkerungsrepräsentative Struktur vorgenommen.
Quellenangabe: Caschys Blog
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