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Ratgeber: Macs gelten als teuer, doch stimmt das wirklich?
Apple gilt vielen nach wie vor als Edelmarke, die Computer und Smartphones zu Preisen von exklusiven Lifestyle-Produkten verkauft.
INHALTSVERZEICHNIS
Ratgeber: Apple gilt vielen nach wie vor als Edelmarke, die Computer und Smartphones zu Preisen von exklusiven Lifestyle-Produkten verkauft. Doch stimmt das wirklich? Gewiss, das MacBook Neo beweist das Gegenteil und lehrt der PC-Konkurrenz mit seinem niedrigen Preis seit Monaten das Fürchten, und doch, iPhones, iPads und MacBooks sind die hochpreisigen Marktführer, die sich nicht jeder leisten kann oder will.
Ein genauer Blick auf die Kosten offenbart allerdings Erstaunliches: werden Restwert, IT-Support, Energieverbrauch und Lizenzen einberechnet, sind Macs plötzlich finanziell außerordentlich interessant. Kunden sollten also nicht nur auf den Anschaffungspreis achten.
TCO-Rechner: Apple vs. Windows von ProjectWizards
Mit dem interaktiven TCO-Rechner: Apple vs. Windows von ProjectWizards kann das ganz genau nachgerechnet werden. Der Rechner stellt Apple- und Windows-Geräte über einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren gegenüber und berücksichtigt dabei Anschaffung, Restwert, IT-Support, Energie und Softwarelizenzen als separate Posten.
Die deutschsprachige Version rechnet mit deutschen Listenpreisen inklusive Mehrwertsteuer, nicht mit umgerechneten US-Preisen. Der Anbieter weist außerdem explizit darauf hin, dass der für Apple ungünstigere Wert im Rechner verwendet wird, so denn Quellen eine Spanne hergeben. Jede Annahme sei belegt und kann auf Wunsch auch durch eigene Werte ersetzt werden.
Interaktiver Rechner vergleicht Apple- und Windows-Geräte
Der zugrunde liegende Gedanke besteht darin, dass der Kaufpreis eines Computers wenig über seine tatsächlichen Kosten aussagt. Studien von IBM und Forrester beziffern die Ersparnis pro Mac auf 273 bis 843 US-Dollar über den gesamten Lebenszyklus. Die Analysten begründen dies mit weniger Support-Tickets, höheren Restwerten, keine separaten Betriebssystem-Lizenzen und geringerem Energieverbrauch.
Der interaktive TCO-Rechner: Apple vs. Windows vergleicht daher sieben Gerätekategorien vom Einsteiger-Notebook bis zum Smartphone und rechnet auf Wunsch die Lizenzen für Projektmanagement- und Dokumentationssoftware mit ein.
Formel ist bewusst schlicht und nachvollziehbar gehalten
ProjectWizards erklärt zu dem TCO-Rechner: „Die Formel ist bewusst schlicht und nachvollziehbar: Anschaffungspreis minus Restwert, plus Betriebssystem-Lizenz, plus Supportkosten (Tickets pro Jahr mal Kosten pro Ticket mal Jahre), plus Energiekosten (Jahresverbrauch in Kilowattstunden mal Strompreis Ihres Marktes mal Jahre), plus die zugeschalteten Softwarelizenzen.
Der Restwert folgt einer Abschreibungskurve, die aus dem belegten Restwert nach drei Jahren abgeleitet wird. Bei kürzerer Nutzung fällt der Wiederverkaufserlös also höher aus, bei längerer niedriger, begrenzt durch eine Untergrenze von 5 Prozent des Kaufpreises bei Computern und 8 Prozent bei Mobilgeräten. Ohne diese Grenze liefe die Kurve am Ende des Reglers auf Werte, die kein gewerblicher Aufkäufer mehr bestätigen würde.“
Die Erklärungen zu dem TCO-Rechner gehen zudem ausführlich auf die unten stehenden Fragen ein:
1. Warum der IT-Support weniger kostet
2. Warum der Stromverbrauch niedriger ist
3. Warum der Restwert höher ist
4. Warum die Betriebssystem-Lizenz zu Buche schlägt
5. Was die Software kostet
Als Fazit kann der TCO-Rechner: Apple vs. Windows von ProjectWizards gefallen, räumt er doch mit dem ewigen Vorteil auf, dass Apple Macs übertrieben teuer wären. Ja, ein Mac hat seinen Preis, auf lange Sicht gesehen hält der sich aber definitiv im Rahmen. Und alle diejenigen, die das nicht glauben, können das ab sofort ganz einfach selbst mit dem TCO-Rechner nachrechnen.
Quellenangabe: AppGamers
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