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Zoom: Videodienst entlässt 15 Prozent der Belegschaft
Zoom entlässt rund 15 Prozent der Belegschaft.
Zoom: Der Gewinner der Corona-Pandemie schwächelt. Der Videokonferenzdienst entlässt rund 15 Prozent der Belegschaft. Der US-Konzern hat angesichts der ungewissen Wirtschaftslage einen großen Stellenabbau um rund 1.300 Jobs angekündigt. „Wir haben die harte, aber notwendige Entscheidung getroffen, unser Team um etwa 15 Prozent zu reduzieren“, teilte Vorstandschef Eric Yuan den Beschäftigten mit.
Yuan gab zudem gekürzte Bezüge und gestrichene Boni für das Topmanagement bekannt. Er selbst werde sein Gehalt im kommenden Geschäftsjahr um 98 Prozent senken. Zoom hatte zu Beginn der Corona-Krise massiv vom Trend zum Homeoffice profitiert und mit einer Einstellungsoffensive reagiert, die sich im Nachhinein als überdimensioniert herausstellte.
Zoom entlässt 15 Prozent der Belegschaft
Das Unternehmen tut sich jetzt nach dem Ende des Booms schwer. Im November hatte der Dienst seinen Umsatzausblick für 2022 gesenkt und dies mit einer sinkenden Nachfrage nach der Videokonferenzplattform sowie zunehmender Konkurrenz durch etwa WebEx von Cisco, Slack von Salesforce, Microsoft Teams oder Google Meet begründet.
Zoom ist mit dem Stellenabbau nicht allein auf weiter Flur – ganz im Gegenteil: In den vergangenen Wochen und Monaten meldeten bereits bekannte IT-Unternehmen wie die Facebook-Mutter Meta, Softwareriese Microsoft, Onlinehändler Amazon und der Google-Konzern Alphabet Kündigungsrunden.
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