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Twitter: Kurznachrichtendienst verbietet Drittanbieter-Apps
Twitter verbietet Apps von Drittanbietern wie Tweetbot und Twitterrific.
Twitter: Der Kurznachrichtendienst verbietet Apps von Drittanbietern wie Tweetbot und Twitterrific. Die Änderung wurde offiziell bestätigt und ist offenbar dauerhaft. Das soziale Netzwerk sorgt seit der Übernahme von Tesla-Chef Elon Musk jede Woche für Schlagzeilen. Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der US-Konzern offenbar Änderungen an seinen Schnittstellen durchgeführt hat, um Drittanbieter-Apps lahm zu legen.
Jetzt geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter: Neue Entwickler-Richtlinien wurden veröffentlicht, die klipp und klar erklären, dass Apps von Drittanbietern wie Tweetbot und Twitterrific verboten sind.
Twitter verbietet Apps von Drittanbietern
Das entsprechende Dokument ist recht umfangreich, die eigentliche Änderung nimmt allerdings nur einen Absatz ein. „Sie dürfen die lizenzierten Materialien nicht verwenden oder darauf zugreifen (und es auch anderen nicht gestatten), um einen Ersatzdienst oder ein ähnliches Produkt wie die Twitter-Anwendungen zu erstellen oder zu versuchen, dies zu tun.“
Apps von Drittanbietern dürften damit vor dem Aus stehen. Twitter-Fans, die mehr Funktionen erwarten, als in der offiziellen Twitter-App vorhanden sind, schauen ebenfalls in die Röhre. Der US-Konzern liefert keine Begründung für die Entscheidung ab, eine solche dürfe allerdings auf der Hand liegen: Wenn es nur eine Twitter-App gibt, müssen alle Nutzer diese verwenden und alle Einnahmen durch Werbung gehen an den Kurznachrichtendienst.
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