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Starlink: Lufthansa setzt künftig auf Elon Musk
Die Lufthansa Group gibt bei der Versorgung ihrer Flugzeuge künftig Elon Musk gegenüber der Deutschen Telekom den Vorzug.
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Starlink: Die Lufthansa Group gibt bei der Versorgung ihrer Flugzeuge künftig Elon Musk gegenüber der Deutschen Telekom den Vorzug. Europas größter Luftverkehrsverbund teilte am 13. Januar 2023 unter dem Motto „Highspeed-Internet auf allen Flotten bei allen Airlines“ mit, dass die rund 850 Flugzeuge des Konzerns ab der zweiten Jahreshälfte 2026 mit der Starlink-Technik ausgerüstet werde.
Der Internetzugang an Bord der Maschinen soll für alle Passagiere kostenfrei sein, die sich ein entsprechendes Nutzerkonto anlegen. Zur Lufthansa-Group gehören auch Eurowings, Discover, Brussels Airlines, Austrian, Swiss und Ita.
Lufthansa setzt neu auf Starlink Aviation
Der Schritt kommt insofern überraschend, als dass die Lufthansa erst im Januar 2024 die Deutsche Telekom und Viasat damit betreute, rund 150 Flugzeuge mit European Aviation Network (EAN) mit Onboard-Internet auszustatten.
EAN kombiniert eine S-Band-Satellitenversorgung von Viasat mit dem CGN-Bodennetz (Complementary Ground Network), das von der Telekom betrieben wird. Ein S-Band-Satellit sorgt bislang für eine europaweite Abdeckung, während Bodenkomponenten der Telekom, terrestrische Funktürme mit 4G-LTE-Technologie, zusätzliche Kapazität bereitstellen.
Schnellstes Inflight-Internet der Branche
Der Grund für den nun offiziell angekündigten Wechsel könnte darin bestehen, dass Starlink, „die derzeit schnellste Inflight-Internetverbindung der Branche bietet. Das System basiert auf Satellitentechnologie und ermöglicht auch in der Luft eine Online-Nutzung wie am Boden“, erklärte die Lufthansa.
Das US-Unternehmen SpaceX bietet ein spezielles, extrem flaches Starlink-Terminal für den Internetempfang von Flugzeugen aus an. In dem Zusammengang wurde bereits im Oktober 2022 mitgeteilt, dass der Dienst „Starlink Aviation“ Flugzeuge mit bis zu 350 MBit/s versorgen könne. Die Latenz betrage 20 Millisekunden, so dass Passagiere auch Videotelefonie, Onlinespiele und VPNs nutzen könnten.
„Konnektivität spielt heute wichtige Rolle“
Im Gegensatz zu allgemein bekannten Starlink-Terminals sei die Aviation-Version besonders flach sein und könne daher problemlos auf dem Rumpf von Flugzeugen montiert werden. Die einmaligen Kosten für die Hardware belaufen sich auf 150.000 US-Dollar, ohne Installation.
„Konnektivität an Bord spielt heute eine wichtige Rolle, und mit Starlink investieren wir nicht nur in das beste Produkt auf dem Markt, sondern auch in die Zufriedenheit unserer Passagiere“, erklärte Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group. Bis 2029 werde die gesamte Flotte mit dem neuen Konnektivitätsangebot ausgestattet.
Quellenangabe: Golem
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