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Spotify rudert zurück
Spotify bessert Datenschutzbedingungen nach und will vor allem Laien erklären, warum das Unternehmen Kundendaten haben will.
Spotify bessert Datenschutzbedingungen nach und will vor allem Laien erklären, warum das Unternehmen bestimmte Kundendaten haben will. Spotify änderte Mitte August 2015 seine AGBs und musste dafür viel Schelte einstecken. Das Timing dafür war denkbar schlecht, scheinen dem Musik-Dienst doch ohnehin durch Apple Music die Nutzer abhanden zu kommen. Spotify gelobte wenige Tage nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen prompt Besserung, und setzt das jetzt auch in die Tat um. Ein bisschen. Am 3. September 2015 hat Spotify neue, überarbeitete Datenschutzbedingungen veröffentlicht.
Laut des Anbieters sollen diese für Laien besser verständlich sein und erläutern, warum der Musik-Dienst den Zugriff auf bestimmte Nutzerdaten anfragt und wozu er diese verwendet. Spotify geht in den überarbeiteten AGBs besonders auf die Streitfrage des Erfassens des aktuellen Standortes zu Nutzern ein. Nach eigenen Angaben benötigt Spotify diese Daten, um den Nutzer die richtige Musik anbieten zu können. Die Verträge mit Künstlern und Labels könnten von Land zu Land verschieden sein, erklärt der Musik-Dienst. Der exakte Standort muss dabei nicht bei GPS exakt erfasst werden, das Unternehmen möchte nur einen „breiten, unspezifischen Standort“ haben.
Die Spotify Datenschutzbedingungen liegen nur in englischer Sprache vor. Nutzer in Deutschland ohne gute Kenntnisse der englischen Sprache können mit den AGBs also nur eingeschränkt etwas anfangen.
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