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Facebook: Vodafone steigt bei Libra aus
Facebook will seine Digitalwährung Libra im Jahr 2021 für Verbraucher verfügbar machen.
INHALTSVERZEICHNIS
Vodafone steigt bei Libra aus
Facebook muss eine weitere Schlappe bei seiner Digitalwährung Libra einstecken. Vodafone ist aus dem Projekt ausgestiegen und will sich stattdessen auf das Geldüberweisungssystem M-Pesa konzentrieren. Die Libra-Assoziation war im Oktober 2019 an den Start gegangen.
Nachdem internationale Finanzspezialisten und US-Behörden massive Zweifel an der Kryptowährung des weltweit größten sozialen Netzwerk äußerten, stiegen renommierte Unternehmen wie Mastercard, Visa, Paypal und eBay aus dem Kreis der Partner wieder aus. Weiterhin mit von der Partie sind unter anderem Spotify, Uber und Lyft.
Facebook weist Bedenken zurück
Laut dem Online-Portal Horizont will Facebook seine Digitalwährung im kommenden Jahr für Verbraucher verfügbar machen. Marktbeobachter gehen zurzeit davon aus, dass die virtuelle Währung zunächst für grenzübergreifende Überweisung genutzt werden wird. Gerade diese Vorstellung stößt bei Politikern und Zentralbanken zum Teil auf heftigen Widerstand.
Libra soll eins zu eins mit einem Korb stabiler Währungen und Staatsanleihen abgesichert werden. Das US-Netzwerk weist allerdings entschieden Bedenken zurück, wonach die Digitalwährung in die Hoheit von Notenbanken eingreifen könnte.
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