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Black Forest Games: Spellbound-Nachfolger entlässt Hälfte der Mitarbeiter
Black Forest Games wurde im Jahr 2012 als Nachfolger des insolventen Spiele-Herstellers Spellbound gegründet.
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Black Forest Games: Die Embracer Group setzt ihre Kürzungen in der Spielebranche fort. Nun ist der Spellbound-Nachfolger betroffen. Deutsche Gamer bangen zurzeit um die Zukunft von Piranha Bytes und somit um die Entwickler der ikonischen Spiele Gothic und Elex.
Eine endgültige Entscheidung steht hier noch aus, bei einem anderen THQ-Nordic-Studio hingegen scheint es bereits Gewissheit zu geben. Wie das IT-Magazin Golem unter Berufung auf Quellen von Kotaku berichtet, wurde rund die Hälfte der Belegschaft von Black Forest Games entlassen.
Black Forest Games entlässt Hälfte der Mitarbeiter

Das deutsche Unternehmen soll noch im Jahr 2023 etwa 110 Mitarbeiter gehabt und im Sommer neue Beschäftigte für ein mit rund 3,16 Millionen Euro gefördertes Spiele-Projekt gesucht haben. Unklar ist, ob es sich dabei um das im August 2023 angekündigte Teenage Mutant Ninja Turtles-Actionspiel mit dem Namen The Last Ronin gehandelt hat.
Black Forest Games wurde im Jahr 2012 als Nachfolger des insolventen Spiele-Herstellers Spellbound gegründet. Das Studio entwickelte unter anderem Titel wie das Actionrollenspiel Rogue Stormers, den Platformer Giana Sisters und ein Remake von Destroy All Humans.
Piranha Bytes bestätigte eine „schwierige Lage“

Black Forest Games und Piranha Bytes gehören zu THQ Nordic. Piranha Bytes, bekannt für Risen und die Gothic-Serie soll bereits im Dezember 2023 erste Kündigungen vorgenommen haben. Das Unternehmen bestätigte unlängst seine „schwierige Lage“ und erklärte, dass man auf der Suche nach einem neuen Partner sei.
Embracer selbst hat sich zu der Situation der einzelnen Studios bislang nicht geäußert. Auf Nachfrage von Medien wurde auf das im Juni 2023 angekündigte Umstrukturierungsprogramm verwiesen, das noch bis Ende März 2024 laufen soll. Das Programm umfasse „Kosteneinsparungen, Kapitalzuweisung sowie betriebliche und finanzielle Effizienzmaßnahmen“, darunter auch „die Schließung von Studios und die Beendigung von Projekten“.
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