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Apple: iPhone-Hersteller blockiert russische Social-Media-Apps
Der iPhone-Hersteller mit Sitz in Cupertino, USA, blockiert neuerdings offenbar russische Social-Media-Apps und Messenger.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der iPhone-Hersteller mit Sitz in Cupertino, USA, blockiert neuerdings offenbar russische Social-Media-Apps und Messenger. Der Kreml reagiert in einer Stellungnahme und empfiehlt seinen Bürgern den Wechsel auf Android-Smartphones. VKontakte, Max und weitere mobile Apps sind für iOS-Nutzer in Russland nicht mehr verfügbar.
Seit Kurzem sind unter anderem die russische Social-Media-App VKontakte (VK) und Russlands staatlicher Messenger Max nicht mehr im App Store verfügbar. Wie das deutsche IT-Portal Heise unter Berufung auf die Moscow Times berichtet, hat das Unternehmen hinter VKontakte offiziell bestätigt, dass die Apps des Unternehmens nicht mehr im App Store von Apple erhältlich sind.
Apple blockiert offenbar russische Social-Media-Apps
Apple schneide damit Millionen von Nutzern von dem beliebten Dienst ab, kritisiert VK. Nutzer, die die mobilen Apple bereits auf ihren Geräten installiert haben, würde diese zwar weiter nutzen können, würden aber keine Push-Nachrichten mehr erhalten. Apple selbst hat die Maßnahmen bislang nicht kommentiert.
VK-Chef Vladimir Kiriyenko ist der Sohn des Kreml-Beraters Sergei Kiriyenko. Gegen zweiteren haben sowohl die EU, Großbritannien als auch die USA Sanktionen verhängt. Heise spekuliert dann auch, dass das Blocking durch den iPhone-Hersteller aufgrund der Sanktionen durchgeführt wurde.
Kreml-Sprecher Peskov empfiehlt Wechsel zu Android
Das könnte passen, ist doch Apple Anfang Juni 2026 mit genau dieser Begründung gegen Russlands staatlichen Messenger Max vorgegangen, der ebenfalls zu VK gehört. Der US-Konzern verwies gegenüber der BBC auf die Einhaltung von Sanktionen, nannte aber keine Einzelheiten. Max ist die staatliche forcierte Alternative zu WhatsApp. Der Meta-Messenger soll in Russland vom Markt gedrängt werden, was unter anderem damit erreicht werden soll, dass Max auf allen in Russland verkauften Smartphones vorinstalliert werden muss.
Kreml-Sprecher Dmitry Peskov äußerte sich über Telegram zu den Maßnahmen von Apple: Man wollte mit dem US-Konzern Kontakt aufnehmen, um die Hintergründe zu klären. Apples Entscheidung, die betroffenen Apps zu blockieren, bezeichnete Peskov als „seltsam“. Nach den Gesprächen wolle die russische Regierung entscheiden, ob sie mit Apple „weiter zusammenarbeiten wolle“. Sein Rat an die Nutzer indes: „Wechseln sie zu Android“.
Quellenangabe: AppGamers
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