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Apple: Chinesische Entwickler reichen Kartellbeschwerde ein
Die App-Store-Gebühren stoßen auch chinesischen Entwicklern auf, die nun eine Kartellbeschwerde eingereicht haben.
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Apple: Die App-Store-Gebühren stoßen auch chinesischen Entwicklern auf, die nun eine Kartellbeschwerde eingereicht haben. Eine Gruppe bestehend aus 48 iOS-Entwicklern kritisiert, dass die Provisionssätze im Software Shop des iPhone-Herstellers unfair seien und dass Apple seine marktbeherrschender Stellung in China missbrauchen würde.
Wie die „South China Morning Post“ berichtet, wurde die Beschwerde in Form eines offenen Briefes bei der chinesischen Staatlichen Verwaltung für Marktregulierung eingereicht. Apple wird in dem Schreiben vorgeworfen, die Zusage gebrochen zu haben, auf dem chinesischen Markt die niedrigsten Provisionssätze anzubieten.
Chinesische Entwickler reichen Kartellbeschwerde ein
Die Softwareentwickler argumentieren, dass der App-Store-Betreiber lokalen Anbietern weiterhin übermäßig hohe Kosten auferlege und gleichzeitig deren Vertriebs- sowie Zahlungsoptionen einschränke. Die aktuelle Beschwerde folgt auf mehrere frühere rechtliche und behördliche Schritte gegen den US-Konzern in China.
Bereits im Jahr 2017 beschwerte sich eine Anwaltskanzlei aus Peking über die Entfernung von Apps und die Provision des Betreibers auf In-App-Transaktionen ein. Vier Jahre später strengte ein chinesischer Verbraucher eine Klage an, die jedoch 2024 von einem Gericht in Shanghai abgewiesen wurde.
Apple hatte Gebühren in China bereits einmal gesenkt
Die Kritikpunkte sind nicht wirklich neu und führte bereits auf anderen Märkten zu Kontroversen. Die aktuelle Beschwerde folgt auf die Entscheidung des Unternehmens, die Provisionssätze im App Store in Brasilien zu senken und die Unterstützung für alternative App-Marktplätze einzuführen.
In China hatte Apple bereits die Standardprovision von 30 Prozent auf 25 Prozent gesenkt. Auch die Gebühren für die Verlängerung von Abonnements sowie die Sätze für qualifizierte Entwickler im Rahmen der Programme „Small Business“ und „Mini Apps Partner“ von 15 Prozent auf 12 Prozent. iOS-Entwickler bemängeln jedoch, dass die Maßnahmen nicht weit genug gehen.
Quellenangabe: PocketGamer.biz
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