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Apple: Erster alternativer App Store streicht die Segel
Macpaw macht den alternativen App Store Setapp Mobile nach einem Jahr dicht und nennt die hohen Gebühren als Gründe.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Macpaw macht den alternativen App Store Setapp Mobile nach einem Jahr dicht und nennt die komplexen Bedingungen und hohen Gebühren als Gründe. Die Online-Plattform, die als Alternative zu Apples App Store in der Europäischen Union startete, schließt am 16. Februar 2026.
Macpaw informierte Kunden am gestrigen Mittwoch in einer Mitteilung, dass sie ihre Apps und Daten vor dem Stichtag sichern sollten. Das hat einen guten Grund, werden doch nach dem 16. Februar alle Apps von der Plattform entfernt und auch Nutzerdaten werden über den Dienst nicht mehr zugänglich sein.
Macpaw schließt den alternativen App Store Setapp Mobile
Das Unternehmen verwies auf Apples „sich ständig weiterentwickelnde und komplexe Geschäftsbedingungen“, die den Weiterbetrieb unrentabel gestalten würden. Das könnte allerdings nicht der alleinige Grund für das Aus sein: Das Angebot von Setapp ist recht ungewöhnlich, abonnieren doch Nutzer Apps gegen eine monatliche Gebühr.
Kunden, die das Abo irgendwann nicht mehr bezahlen, können auch die entsprechenden Apps nicht mehr verwenden. Der alternative Store bot zudem recht wenige Apps. Setapp startete ursächlich auf dem Mac und bietet dort auch nach wie vor ein recht großes Paket von Software im Rahmen eines solchen Abos an.
App-Sideloading durch Digital Markets Act der EU erzwungen
Apple baute das sogenannte App-Sideloading zähneknirschend in iOS ein, gezwungen durch Vorgaben des Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union. Unternehmen, die einen alternativen App Store aufbauen wollen, haben es dennoch alles andere als leicht: Apple setzt sich mit engen Vorgaben zur Wehr, die explizit erfüllt werden müssen.
Anbieter zahlen zum Beispiel bis Ende 2025 die sogenannte Core Technology Fee in Form von 0,50 Euro für jeden neuen Download und jedes Update innerhalb eines Jahres. Das System wurde zum Jahreswechsel auf ein Provisionsmodell umgestellt.
Quellenangabe: Golem
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