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Apple: Dating-Apps künftig erst ab 18 Jahren erlaubt
Im App Store gelten ab dem 16. November 2026 neue Regeln für Dating-Apps und für die Weitergabe des eigenen Standorts.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Im App Store gelten ab dem 16. November 2026 neue Regeln für Dating-Apps und für die Weitergabe des eigenen Standorts. Software-Entwickler werden daher künftig zwei zusätzliche Angaben zu den Funktionen ihrer Apps machen müssen. Bei Dating-Apps gilt in Zukunft, dass diese grundsätzlich eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhalten.
Die Änderung betrifft dabei nicht nur typische Partnerbörsen, sondern auch virtuelle Begleiter, mit denen Nutzer romantische oder sexuelle Unterhaltungen führen können. Die neue Einstufung hat somit besonders mobile Apps im Visier, die KI-generierte Gesprächspartner verwenden.
Apple führt neue Regeln für Dating-Apps ein
Die zweite neue Angabe betrifft Anwendungen, mit denen Nutzer ihrer aktuellen Aufenthaltsort mit anderen Personen oder Gruppen teilen können. WhatsApp ist ein bekanntes Bespiel für eine App, die eine solche Funktion bietet. Apple geht dabei allerdings nicht wahllos vor, sondern berücksichtigt bei der Einstufung die jeweiligen gesetzlichen Vorgaben des entsprechendes Landes.
In Brasilien gelten besonders strikte Regeln: Apps mit Standortfreigabe müssen mindestens die regionale Alterskennzeichnung A16 aufweisen. Für Dating- und Beziehungsfunktionen schreibt das südamerikanische Land A18 vor.
Ausnahmen nur in wenigen Fällen möglich
Keine Regeln ohne Ausnahmen: Der iPhone-Hersteller betont, dass Entwickler von mobilen Apps, bei denen Eltern und Kinder eine gegenseitige Standortfreigabe bewusst aktivieren können, bei dem brasilianischen Justizministerium eine offizielle, niedrigere Altersfreigabe beantragen können.
Apple würde die behördliche Einstufung dann übernehmen. Die neuen Angaben müssen bis zum 12. Januar 2027 eingetragen werden. Entwickler, die vor dem Ablaufdatum ein Update einreichen oder die Alterskennzeichnung ihrer Apps bearbeiten, müssen die zusätzlichen Fragen bereits vorher beantworten.
Dating-Apps sorgen häufig für Streitigkeiten
Dating-Apps sorgen regelmäßig für Streitigkeiten. Apple musste in den Niederlanden bereits im Jahr 2022 alternative Zahlungsmethoden für Partnerbörsen erlauben. Die Wettbewerbsbehörde ACM hatte den US-Konzern wegen seiner Geschäftsbedingungen unter Druck gesetzt und Zwangsgelder von insgesamt 50 Millionen Euro verhängt.
Apple ermittelt die Altersfreigaben anhand der Angaben im Fragebogen für Softwareentwickler. Die Einstufung kann in Abhängigkeit von Land und Betriebssystemversion variieren. Ohne gültige Alterskennzeichnung dürfen Anwendungen nicht im App Store veröffentlicht werden.
Quellenangabe: AppGamers
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