Apple AirPower: Totgesagte leben manchmal länger

iPhone-Hersteller meldet Ladematte zum Patent an.

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Apple hat sein Projekt AirPower Ende März 2019 offiziell beendet. Das sorgte bei Fans für allerhand Aufregung. Nun überrascht eine Patentanmeldung beim isländischen Patentamt. Dort wurde ein Ladegerät für Smartphones, Tablets und andere elektronische Geräte eingetragen. AirPower wurde auf der iPhone-Keynote im Herbst 2017 erstmals angekündigt.

Die Ladematte schaffte es aber nicht in den Handel. Im Fühjahr 2019 erklärte Apples Senior Vice President for Hardware Engineering Dan Riccio dann das offizielle Ende des Gerätes. Eine Begründung wurde nicht geliefert. Die Spezialisten von iFixit vertraten die Auffassung, dass es Apple wohl nicht gelungen sei, die eigenen Ansprüche umzusetzen.

Apple meldet Ladematte zum Patent an

Es wären zahlreiche technische Herausforderungen zu meistern gewesen, was sich im Laufe der Zeit als unlösbar erwiesen habe. Vermutet wurden Probleme mit Hitzeentwicklung und magnetischen Spulen im Innern der Ladematte. Auf der Internetseite des isländischen Patentamts ist nun überraschend eine Eintragung zu AirPower mit der Nummer V0113755 aufgetaucht. Dabei wird ein Gerät beschrieben, das ein Ladegerät für „digitale elektronische Geräte“ sei und den Namen „AirPower“ hat.

Als Antragsteller wird Apple inklusive offizieller Firmenadresse genannt, ein Irrtum scheint damit ausgeschlossen. Der US-Konzern selbst hat noch keine Begründung für die Anmeldung geliefert. Es ist somit unklar, ob nur der Markenname geschützt werden soll oder ob man einen zweiten Anlauf mit der Ladematte unternehmen will.

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