Neuigkeiten
Apple: iPhone 18 trotz Speicherkrise wohl bezahlbar
Apple könnte der Speicherkrise trotzen und den Basispreis für das iPhone 18 stabil halten – und derart neue Kunden ködern.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der Einstiegspreis des kommenden iPhone 18 dürfte laut Berichten trotz der hohen Kosten für Speicherbausteine stabil bleiben. Die aktuelle Speicherkrise, ausgelöst durch den enormen Bedarf an Speicher für KI-Rechenzentren, sorgt für eine anhaltende Knappheit von DRAM- und NAND-Speichern. Zahlreiche Hersteller von Smartphones und damit Konkurrenten von Apple wollen daher Preiserhöhungen bei ihren neuen Geräten nicht ausschließen.
Apple scheint da einen anderen Weg einschlagen zu wollen: Wie der zumeist exzellent informierte Analyst Ming-Chi Kuo meldet, wird der US-Konzern an seiner bisherigen Preisstrategie festhalten. Als Grund gibt Kuo an, dass das Unternehmen langfristig auf Marktanteile setzt und nicht auf kurzfristige Margen.
Apple iPhone 18 trotz Speicherkrise bezahlbar
Speicherchips zählen wie Displays und Akkus zu den typischen Komponenten, deren Preise Apple quartalsweise mit seinen Zulieferern aushandelt. Marktbeobachter gehen daher bereits für das zweite Quartal 2026 von weiteren Erhöhungen aus. Die Preissteigerungen könnten laut Einschätzungen zwischen 10 und 25 Prozent betragen, allerdings musste der iPhone-Hersteller bereits zu Jahresbeginn höhere Kosten akzeptieren.
LPDDR- und NAND-Chips sind aufgrund der modernen KI-Server stark nachgefragt, so dass Smartphone-Hersteller oftmals oft das Nachsehen haben. Chip-Produzenten bevorzugen zudem KI-Kunden, da diese größere Mengen abnehmen und höhere Margen versprechen.
Apple zählt zu den Top-Kunden der Hersteller
Apple zählt allerdings zu den wichtigsten Kunden der Hersteller von Speicherchips weltweit. Der US-Konzern kann sich aufgrund seiner Marktmacht daher dennoch stabile Lieferverträge sichern. Kuo sieht darin den alles entscheidenen Vorteil gegenüber Mitbewerbern. Die Konkurrenten des iPhone-Herstellers können von einer solchen Sicherheit nur träumen, obgleich sie vermutlich bereit wären, mehr für die Komponenten zu zahlen.
Höhere Einkaufspreise dürften zwar auf die Margen von iPhones drücken, doch Apple wird in der Lage sein, zumindest einen Teil der Mehrkosten intern abzufedern. Die Strategie dahinter besteht darin, dass der US-Konzern kurzfristige Einbußen akzeptiert, um langfristige mehr Nutzer in das eigene Ökosystem zu holen, die dann über Dienste hohe Einnahmen für das Unternehmen generieren.
US-Konzern will Neukunden mit Preisen ködern
Ming-Chi Kuo geht daher davon aus, dass Apple Preiserhöhungen „so weit wie möglich“ vermeiden wird. Der Einstiegspreis des iPhone 18 soll daher auch stabil bleiben. Der US-Hersteller würde damit seine Strategie konsequent fortsetzen, obwohl die Materialkosten für die Geräte weiter steigen. Auch bei dem iPhone 17 wurde der Preis für das Basismodell nicht geändert, einzig die Pro-Modelle wurden aufgrund der Erhöhung des Speichers teurer.
Apple könnte bei dem iPhone 18 also Stabilität zur Kundenbindung einsetzen, da konstante Preise in unsicheren Zeiten Vertrauen schaffen. Die Strategie, mit dieser Vorgehensweise weitere Marktanteile zu gewinnen, könnte aufgehen – obwohl die Rahmenbedingungen deutlich schwieriger werden.
Quellenangabe: AppGamers
-
Neuigkeitenvor 19 Stunden
Apple: iOS 26.3 unterbindet präzises Standort-Tracking
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
Apple: Alte iPhones können länger genutzt werden
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
Meta: Facebook Instagram und WhatsApp mit Abo-Modell
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
EU-Kommission: 1.294.188 Stimmen für „Stop Destroying Videogames“
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
Apple: Aktuelle Gerüchte zum Rücktritt von Tim Cook
-
Neuigkeitenvor 3 Tagen
X: EU-Kommission untersucht KI-Chatbot Grok
-
Neuigkeitenvor 3 Tagen
Sicherheit: KI-Kameras zum Kampf gegen Handys am Steuer
-
Neuigkeitenvor 3 Tagen
GSMA: Mobilfunkanbieter lehnen Verbot von Huawei ab