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Erste Sahne und Absahnen
Tim Cook ist die Überraschung gelungen: Das Apple iPhone X erhitzt die Gemüter. Ob es sich auch erfolgreich verkaufen wird?
INHALTSVERZEICHNIS
Apple hat am 12. September sein Flaggschiff vorgestellt, das Apple iPhone X (sprich „ten“), passend zum 10. iPhone-Jubiläum. AppGamers berichtete ausführlich in einem Artikel. Wie zu erwarten, steht die Apple-Fangemeinde Kopf, die Technik-Freaks sind begeistert und der Normal-iPhone-Verbraucher ist verwundert.
Das iPhone X wartet mit so vielen grundlegenden Neuerungen auf wie kein anderes iPhone seit vielen Jahren. Der 5,8 Zoll große randlose Display verwendet OLED-Technologie, also „organic light emitting diode“ oder zu Deutsch: Organische Leuchtdiode. „Super Retina Display“ nennt Apple das Sichtfenster weil OLED schwarze Pixel auch tatsächlich schwarz erscheinen lässt. Die Bildpunkte bleiben bei diesem System dunkel und werden nicht, wie bei der üblichen LED-Technologie nur abgedunkelt. Das ergibt extrem gute Kontrastwerte und schont zudem den Akku.
Dem Apple iPhone X unter die Haube geschaut
Das Smartphone wird durch Antippen des Bildschirms aktiviert, der vormals übliche Home Button ist entfallen. Nun genügt ein Wischen über das Display von unten nach oben um ins Hauptmenü zu gelangen. Die weitere Bedienung um die Apps und Systemfunktionen aufzurufen erfolgt wie gewohnt mittels Wischen übers Display nach rechts oder links. Ein Knopf ist dennoch am Apple X zu finden, für die Sprachassistentin Siri.
Eine der Neuerungen ist die automatische Gesichtserkennung, wobei der Fingerabdrucksensor nun durch eine Face ID ersetzt wurde. Dieses Authentifizierungssystem sollte noch zuverlässiger arbeiten und wesentlich genauer sein als eine Face ID. Es soll übrigens auch im Dunkeln funktionieren, Dank Infrarot-Technik. In der Präsentation des Apple X heißt es zu diesem Authentifizierungssystem griffig: „Ihr Gesicht ist Ihr Passwort“
„Ihr Gesicht ist Ihr Passwort“
Die Kamera des Apple X wartet mit einem stolzem 12 Megapixel-Sensor auf, zwei Objektiven, echtem optischen Zoom, einer Bildstabilisierung und einer neuen Funktion für Portrait-Aufnahmen. Letztere wird Portrait-Lighting genannt und erlaubt ein spezielles Anpassen der Ausleuchtung bei Portrait-Aufnahmen. Übrigens können Apple X iPhones kabellos geladen werden. Front- und Rückseite bestehen erstmals aus Glas und ermöglichen induktives Laden. Hierzu wird das Gerät einfach auf eine entsprechende Station gelegt.
Selbstverständlich setzt Apple auch mit Prozessoren aus Eigenentwicklung wieder Maßstäbe. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass das iPhone X aus einem hochwertigen Mix aus Glasoberflächen und einem Edelstahlrahmen besteht.
In Deutschland liegt der Einstiegspreis für ein Apple X In der einfachsten Konfiguration mit 64 GB bei 1.149 Euro. Für 256 GB sind es dann schon 1.319 Euro. Ab dem 3. November werden die Smartphones in Silber und Spacegrau verfügbar sein. Heftige Preise, fürwahr. Noch nie war ein Mainstream-Smartphone so teuer. Wenn Alltagsgegenstände, auch höheren Niveaus, zu bislang unerreichten Preisen auf den Markt kommen bleibt eine Frage kaum aus: Was wird am Verkauf eines Apple X verdient?
So viel verdient Apple am iPhone X
Ein Flaggschiff-Modell setzt nicht nur technisch neue Maßstäbe, sondern auch preislich. Eine Binsenweisheit. Nun hat eine chinesische Seite mit den entsprechenden Kontakten zu den Zulieferern eine Liste veröffentlicht, die die Preise der einzelnen Komponenten auflistet. In Summe werden für das große iPhone X mit 256 GB Flash-Speicher in der Herstellung 412,75 US-Dollar ausgegeben.
Das teuerste Bauteil ist wenig überraschend das OLED-Display, das im Einkauf mit 80 US-Dollar zu Buche schlägt und von Samsung bezogen wird. Darauf folgt der zweitgrößte Kostenfaktor, nämlich der Rahmen und die Glas-Vorder- sowie Rückseite zum Preis von 53 US-Dollar. Diese Teile kauft Apple bei Bourne Optics und BlueScope Technology ein.
Der 256 GB große NAND-Flash-Speicher kostet 45 US-Dollar. Pro 3 GB RAM Baustein sollen die Zulieferer Toshiba, Micron und Hynix jeweils 24 US-Dollar verlangen. Der A11 Bionic-SoC von TSMC 26 US-Dollar, die Kameras 33 US-Dollar, der 3D-Sensor 25 US-Dollar, sowie Qualcomms LTE-Modem 18 US-Dollar. Alles in allem Bauteile für knapp 413 US-Dollar.
Gewinn-Marge von bis zu 700 US-Dollar
Die Produktionskosten werden von Spezialisten auf etwa 15 US-Dollar geschätzt. IHS Markit hat beim iPhone 7 im letzten Jahr mit etwa 5 US-Dollar kalkuliert. Hinzu kommen noch Kabel, Adapter, Charger, die sich in der Verpackung befinden. Die Gesamtinvestition zur Produktion eines Apple X dürfte sich um circa 450 US-Dollar einpendeln.
Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen bleiben wir bei Produktionskosten und Verkaufspreis im US-Dollar-Bereich. Bei einem Verkaufspreis von 1.149 US-Dollar wären das immerhin stolze 700 US-Dollar, die etwa als Gewinn-Marge übrig bleiben. Ergänzender Vergleich zum iPhone 7: Das war ab 649 US-Dollar zu haben, wobei die Herstellungskosten knapp 225 US-Dollar betrugen.
Ob die Technik verbunden mit dem Statuseffekt der Marke solch hohe Verkaufspreise für einen Apple X rechtfertigen kann, darüber werden im Laufe der kommenden Wochen und Monate sicher noch hitzige Diskussionen geführt werden. Und selbstverständlich wird diese Frage nicht einheitlich beantwortet werden … können. Nur eins ist sicher: Apple ist mit seiner Preispolitik stets gut gefahren. Apple-Produkte sind überteuert. Alte Apple-Preisweisheit.
Aber Apple hat sich als Premiummarke etabliert und darauf fußt die Intelligenz der Apple-Preisstrategie. Die Premium-Preispositionierung steht nicht in der Diskussion, gilt als gesetzt und wird von den Kunden akzeptiert. In den vergangenen Jahren verkauften sich Apple-Produkte quasi von selbst. Apple wird die Preisgrenzen jeweils neu ausloten … bis vielleicht irgendwann die Verbraucher die Notbremse ziehen. Bis dahin wird Apple weiterhin Milliardengewinne einfahren, Dank der einmalig hohen Margen, die sich das Unternehmen auf den Verkauf ihrer Produkte genehmigt.
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