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Boeing Black zerstört sich
Selbstzerstörendes Smartphone von Boeing. In Science-Fiction Filmen ist es üblich. Bei Batman auch. Doch bei Handys ist es bisher noch kein Feature. Bisher. Denn der Flugzeughersteller Boeing will jetzt auch Handys bauen, und zwar mit Selbstzerstörungs-Funktion. Das ist die wohl konsequenteste Weise, Datenklau zu verhindern. Und so geht’s: Wird das mit Epoxidharz versiegelte Device geöffnet, werden alle Daten und die komplette Software gelöscht und das Gerät unbrauchbar gemacht. Gedacht ist das Smartphone für Regierungsbehörden. Der Name erinnert an das abhörsichere Modell Blackphone eines Schweizer Joint Ventures, von dem wir bereits in einem Artikel berichteten.
Bei Boeing heißt das Teil einfach nur Black. Neben dem extremen Feature der Selbstzerstörung bei Gewaltanwendung soll das Smartphone natürlich auch Verschlüsselung von Telefonaten und Datenübertragungen können. Über technische Einzelheiten ist bislang wenig bekannt. Nur soweit: Anhand einer Zeichnung bei der US-Patentbehörde ist zu erkennen, dass das Smartphone mit zwei SIM-Karten genutzt werden kann.

Das Gerät beherrscht Standard-Frequenzen nach 3G und LTE, WLAN nach unbekanntem Standard und Bluetooth, zudem hat es offenbar einen HDMI-Ausgang. Wie die Selbstzerstörung funktioniert, soll geheim bleiben.
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