Neuigkeiten
Bahnsparer: Ticketpreise vergleichen und Risiken einschätzen
Ticket zu teuer oder Zug verspätet? Max Ritter arbeitet an einer App, mit der sich Bahnreisende wieder sicher fühlen können.
INHALTSVERZEICHNIS
Bahnsparer: Ticket zu teuer oder Zug verspätet? Indie-Entwickler Max Ritter arbeitet an einer App, mit der sich Bahnreisende stets auf der sicheren Seite fühlen können. Die kommende Bahnsparer-App wird dabei nicht nur Verbindungen nach Preis und Fahrzeit sortieren, sondern auch die bisherige Zuverlässigkeit anzeigen. In Zeiten, in denen die Deutsche Bahn regelmäßig für negative Schlagzeilen sorgt, ein ungemeiner Vorteil.
Die Zeit berichtet zum Beispiel, dass im Mai 2026 jeder dritte Fernzug mit Verspätung eingetroffen sei. Da kommt Bahnsparer genau richtig, werden doch Nutzer sobald die mobile App erhältlich ist, direkt auf ihren Smartphones sehen können, wie es in der Vergangenheit um Verspätungen und Ausfällen bei der von ihnen gewünschten Verbindung bestellt war.
Bahnsparer vergleicht Ticketpreise und zeigt Risiken an

Das Geld ist bekanntlich knapp und aufgrund der aktuelle Lage Deutschlands sieht es auch nicht so aus, als würde sich das zeitnah ändern. Der romantische Silberstreif am Horizont fällt somit aus, die Menschen sind knapp bei Kasse.
Bahnsparer ist daher in erster Linie ein Werkzeug, um Bahnreisende bei der Suche nach günstigen Verbindungen zu unterstützen. Dazu können sie wahlweise einen festen Reisetag vorgeben oder einen flexiblen Zeitraum vergleichen. Außerdem ist es möglich, einen Preisalarm für das favorisierte Datum festzulegen. Ein starkes Instrument, mit dem gutes Geld gespart werden kann.
Bahn Preisvergleich als Herzstück der App für Apple iOS

Der Bahn Preisvergleich als Herzstück der App für Apple iOS und Google Android berücksichtigt nicht nur reguläre Verbindungen, sondern auch das Deutschlandticket, mögliche Split-Tickets und Angebote von Drittanbietern. Bei den Split-Tickets untersucht die App, ob zwei separate Tickets für dieselbe Verbindung günstiger sind, als eine durchgehende Fahrkarte.
Auch wichtig: DB- FlixTrain-Verbindungen werden gemeinsam in einer nach dem Preis sortierten Liste angezeigt. Das verwendete Datenmaterial stammt unter anderem von durch die Bahn für Drittanbieter bereitgestellte Echtzeitdaten.
Zuverlässigkeitswert für alle deutsche Bahnverbindungen

Die Bahnsparer-App zeigt zudem für jede Bahnverbindung einen Zuverlässigkeitswert an. Laut Max Ritter basiert der Wert auf historischen Daten und soll aufschlußreiche Informationen liefern, welche Züge in der Vergangenheit häufig verspätet waren. Die entsprechende Bewertung basiert auf Kriterien wie pünktliche Ankünfte, erreichte Anschlüsse und ausgefallene Halte. Bahnsparer kann außerdem die tatsächliche Ankunft protokollieren und anschließend beim Beantragen einer möglichen Verspätungsentschädigung unterstützen.
Die Bahnsparer-App kann also enorm viel und wird voraussichtlich eine Must-Have-App für Bahnreisende werden. Aktuell befindet sich die Anwendung noch in der Testphase. Interessierte Nutzer können sich bei E-Mail einen Installationslink für iOS oder Android anfordern. Als Fazit hat Ritter eine wirklich spannende App in der Mache, mit der sich Bahnreisende endlich wieder sicher sein können, auch wirklich die günstigste und zuverlässigste Verbindung gewählt zu haben.
Indie-Entwickler Max Ritter spricht über seine Bahnsparer-App
Was hat Max Ritter dazu gebracht, eine solche App zu entwickeln? AppGamers hat nachgefragt und die folgende Antwort erhalten: Produkte von der Idee bis zur Veröffentlichung zu begleiten, ist für mich nicht neu. Ich habe Erfahrung mit Start-ups und mit DIY-Thermocam zum Beispiel eine kostengünstige Wärmebildkamera entwickelt. Bahnsparer ist für mich trotzdem etwas Neues: Es ist meine erste richtige App – und ein Freizeitprojekt, das ich von der ersten Idee bis zu Tests und Veröffentlichungen allein entwickle.
Der Auslöser war eine Frustration, die ich in meinem Umfeld immer wieder mitbekommen habe: Ticketpreise steigen, Züge kommen zu spät und verpasste Anschlüsse sorgen für zusätzliche Unsicherheit. Beim Planen fehlen trotzdem oft die Informationen, mit denen man diese Risiken einordnen könnte.
Die App der Deutschen Bahn hilft bei der Verbindungssuche, schließt diese Lücken aber nicht. Preise mehrerer Reisetage lassen sich nicht direkt nebeneinander vergleichen. Einen interessanten Preis kann man nicht automatisch im Blick behalten. Vor der Buchung fehlt außerdem der gemeinsame Blick auf Fahrzeit, Umstiege, bisherige Pünktlichkeit und die Zuverlässigkeit der gesamten Verbindung.
Genau daraus entstand Bahnsparer. Die App sollte nicht nur einen günstigen Reisetag finden, sondern die ganze Entscheidung besser machen. Dafür bringt sie Preis, Fahrzeit und historische Zuverlässigkeit zusammen. Wer an einem festen Tag reisen muss, kann den Preis beobachten lassen. Wer zeitlich flexibel ist, vergleicht mehrere Tage auf einmal. Nach der Buchung begleitet Bahnsparer die gewählte Fahrt mit aktuellen Zeiten, Gleisen, Anschlussrisiken und Alternativen.
Aus einem ersten Preisvergleich wurde so nach und nach eine App für die gesamte Bahnreise – von der Suche bis zur Ankunft. Weil ich Bahnsparer allein entwickle, landen Rückmeldungen direkt bei mir. Viele davon fließen schon in die nächste Version ein.
Für die Zukunft möchte ich diesen Weg weitergehen. Zunächst geht es darum, das Feedback aus der Testphase einzuarbeiten und die App auf allen Plattformen stabiler zu machen. Preisalarme, Zuverlässigkeitswerte und die Begleitung während der Fahrt will ich Schritt für Schritt weiter verbessern und mehr Funktionen für die Personalisierung einbauen.“
Quellenangabe: AppGamers
-
Neuigkeitenvor 10 Stunden
Digitales Zahlen: Deutsche wünschen sich europäische Angebote
-
Neuigkeitenvor 12 Stunden
Amazon: AirTag beweist destruktives Scannen für KI-Training
-
Neuigkeitenvor 14 Stunden
Amazon: Preisverlauf- und Preisvergleich-Werkzeug verfügbar
-
Neuigkeitenvor 1 Tag
Apple: iPhone 18 Pro kann iPhone 17 Pro-Cases verwenden
-
Neuigkeitenvor 1 Tag
Mehr als 20 Prozent setzen auf digitalen Detox im Sommerurlaub
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
Apple: Neues Provisionsmodell für App Store besänftigt EU-Kommission
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
Kleido: Der KI-Kleiderschrank für Apple iOS und Google Android
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
Apple Sports: Österreichische Bundesliga auf dem iPhone