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Mehr als 20 Prozent setzen auf digitalen Detox im Sommerurlaub
Im Urlaub 2026 setzen einige auf analoge Unterhaltung, und darauf, vielleicht auch mal nicht ständig auf das Handy zu schauen.
INHALTSVERZEICHNIS
Gesundheit: Im Sommerurlaub 2026 setzen einige auf analoge Unterhaltung, und darauf, vielleicht auch den ein oder anderen Tag mal nicht auf das Handy zu schauen. Im Rahmen einer repräsentativen Befragung, die unter 1.004 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt wurde, wurde untersucht, welche Rolle „eben mal kurz Mails checken“ oder „durch die Timeline scrollen“ im Sommerurlaub spielen.
Was bedeutet Digital Detox?
Beim Digital Detox geht es darum, für einen bestimmten Zeitraum auf die Nutzung einzelner oder aller digitaler Medien zu verzichten. Dass genau das durchaus erholsam sein kann, dürfte außer Frage stehen. Allerdings gibt es keine festen Vorgaben dazu, wie lang besagter Detox dauern kann (oder sollte).
Dies hat zur Folge, dass die Pause bei denjenigen, die angeben, zu verzichten, natürlich auch kurz ausfallen kann. 13 Prozent der Sommerurlauberinnen und -urlauber planen einen Tag Digital Detox im Urlaub.
Ein Blick auf die Zahlen: Wer verzichtet wie lange?
Die Motivation, auf das Smartphone oder ein anderes technisches Gerät zu verzichten, wird mit der Dauer des „Projekts“ weniger. Während, wie oben erwähnt, 13 Prozent mit einem Tag kalkulieren, rechnen 5 Prozent mit mehreren Tagen und nur 3 Prozent mit einer kompletten Woche. Darüber hinaus bleiben dann nur 1 Prozent am Ball.
Dr. Sebastian Klöß, Leiter Märkte & Technologien beim Bitkom, beschreibt den Urlaub als eine „gute Gelegenheit, sich die eigenen Nutzungsgewohnheiten von Smartphone, Social Media und Co. bewusst zu machen und zu hinterfragen“. Gleichzeitig bleibe aber auch gerade im Urlaub oft mehr Zeit, um sich mit digitalen Angeboten auseinanderzusetzen.
Digital Detox ist auch eine Frage des Alters
Am wenigsten Lust auf diesen Verzicht haben, der Umfrage zufolge, junge Menschen. Unter den 16- bis 29-Jährigen wollen nur 17 Prozent (durchschnittlich für zwei Tage) die digitale Unterhaltung beiseitelegen. Anders sieht es bei den Menschen ab 65 aus. Hier planen 32 Prozent den Verzicht auf private digitale Geräte oder Anwendungen… und das sogar drei Tage.
Quellenangabe: Bitkom
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