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Apple: Bundeskartellamt verlangt Zugeständnisse beim App-Tracking
Der iPhone-Hersteller muss bei seinen App-Tracking-Abfragen auf iPhones und iPads weitere Zugeständnisse machen.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der iPhone-Hersteller und App-Store-Betreiber muss bei seinen App-Tracking-Abfragen auf iPhones und iPads weitere Zugeständnisse machen. Die deutschen Werbe- und Medienverbände hatten den Stein ins Rollen gebracht und sich mit einer Beschwerde an das Bundeskartellamt gewandt. Apple soll demnach seine hauseigenen Apps bevorzugt behandeln.
Der US-Konzern wollte die Wogen mit einem ersten Vorschlag glätten, der allerdings von der Bundesoberbehörde als unzureichend abgewiesen wurde. Die Behörde teilt nun aber in einer Pressemitteilung mit, dass Apple weitere Anpassungen verbindlich zugesichert habe und das Verfahren damit abgeschlossen sei.
Bundeskartellamt verlangt Zugeständnisse beim App-Tracking
Das sogenannte „App Tracking Transparency“ (ATT) verpflichtet Drittanbieter von Apps und Games für iPhones und iPads für bestimmte Formen der unternehmensübergreifenden Datennutzung per Abfragefenster eine zusätzliche Zustimmung des Nutzers einzuholen. Die entsprechende Abfrage fehlt allerdings bei Apps, die Apple selbst anbietet. Der US-Konzern erklärt das mit dem Umstand, dass man lediglich Daten aus dem hauseigenen Ökosystem verwenden würde.
Das Bundeskartellamt hatte sich daran bereits Anfang 2025 gestört und mitgeteilt, dass Sprache, Darstellung und Auswahlmöglichkeiten bei Apples eigenen Angeboten Nutzer eher zur Zustimmung bewegen könnten. Drittanbieter hingegen mussten teils drastischer formulierte und mehrfache Abfragen anzeigen.
Apple muss Abfragen in seinen Apps umfangreich nachschärfen
Apple wollte von der Kritik nichts wissen und erklärte, dass die Regeln dem Schutz der Privatsphäre dienen würden. Damit wird der iPhone-Hersteller künftig nicht mehr durchkommen, aufgrund der nun verbindlich getroffenen Zusagen müssen die Abfragen bei hauseigenen Apps denen von Drittanbietern angeglichen werden. Die Hinweise sollen neutraler formuliert und gestaltet werden.
Zudem sollen abschreckend wirkende Symbole und Formulierungen für Drittanbieter entfallen. Entwickler und Publisher erhalten außerdem mehr Möglichkeiten, die Bedeutung personalisierter Werbung für ihr Angebot zu erläutern. Die Abfragestruktur für Drittanbieter wird ebenfalls vereinfacht. App-Anbieter können die von Apple verlangte Abfrage künftig besser mit den datenschutzrechtlich erforderlichen Einwilligungen verknüpfen. Alternativ sollen sich beide Abfragen für Nutzer nachvollziehbar aufeinander beziehen lassen.
Quellenangabe: AppGamers
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