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Apple: US-Konzern will Entwickler mehr zur Kasse bitten
Der US-Konzern will künftig Provisionen von bis zu 15 Prozent verlangen, wenn Apps Nutzer auf externe Kaufmöglichkeiten weiterleiten.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der US-Konzern will künftig Provisionen von bis zu 15 Prozent verlangen, wenn Apps Nutzer auf externe Kaufmöglichkeiten weiterleiten. Das könnte somit auch Spotify betreffen. Apple hat bereits einen entsprechenden Entwurf bei dem verantwortlichen US-Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht.
Laut dem Branchenportal MacRumors soll die tatsächliche Höhe der Gebühr davon abhängen, zu welchen App Store-Modell die jeweilige App angehört. Für Standard-Apps und -Games soll eine Gebühr von 15 Prozent erhoben werden. Für Abonnements, News, Videos oder Mini-Apps sollen es 10 Prozent sein. Für Small Business Programm-Teilnehmer sind 5 Prozent vorgesehen.
US-Konzern will Entwickler noch mehr zur Kasse bitten
Die Gebühr soll immer dann fällig werden, wenn ein Nutzer in einer App auf einen externen Kauf-Link klickt und anschließend auf der entsprechend verlinkten Internetseite etwas kauft. Ein Spotify-Abonnement, das nach einem Klick aus der Spotify-App auf der Spotify-Website abgeschlossen wird, würde Apple demnach 15 Prozent des Kaufwerts einbringen.
Apple argumentiert den Prozentsatz mit dem Wert seiner Plattform und verweist zudem auf Expertenanalysen und die Gebühren, die Google im Verfahren „Epic gegen Google“ für sogenannte Link-Outs verlangt.
Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games ungelöst
Der Vorschlag für das neue Gebührenmodell ist eine direkte Folge aus dem jahrelange Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games. Epic hatte sein Referenzspiel Fortnite mit einer externen Bezahlmöglichkeit ausgestattet und damit gegen die App Store-Regeln verstoßen.
Apple warf daraufhin das Spiel aus dem Store und ein teilweise recht hässlich ausgetragener Kampf vor Gerichten nahm seinen Lauf. Der Eklat währt bei heute und hat Epic bereits in beträchtliche finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Dessen ungeachtet will offenbar niemand klein beigeben. Die nun vorgeschlagenen Gebühren müssen nun von dem Bezirksgericht bestätigt werden. Erfolgt dies nicht, muss Apple die Gebühren ansetzen, die das Gericht vorschreibt.
Quellenangabe: AppGamers
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