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Meta: Keine Datenbrillen in britischen Theater und Pubs
Die Datenbrillen des Facebook-Konzerns kommen nicht überall gut an – und werden in Großbritannien sogar verstärkt verboten.
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Meta: Die Datenbrillen des Facebook-Konzerns kommen nicht überall gut an – und werden in Großbritannien sogar verstärkt verboten. Wie The Guardian berichtet, haben bereits zahlreiche Einrichtungen die Nutzung derartiger Brillen untersagt, um die Privatsphäre ihrer Besucher zu schützen.
Restaurantbesitzer, Theaterketten und Betreiber privater Clubs sollen demnach bereits Verbote ausgesprochen haben, um derart heimliche Videoaufnahmen von Gästen und Personal zu unterbinden. Der Londoner Gastronom Jeremy King erklärte gegenüber der Zeitung, dass er niemals wissentlich einen Eingriff in die Privatsphäre seiner Gäste dulden würde.
Britische Theater und Pubs lehnen Meta Datenbrillen ab
Tim Martin, Geschäftsführer der Pub-Kette Wetherspoons, sieht das genauso und verbietet Gästen das Filmen mit Datenbrillen von Meta in seinen Lokalen. Der allgemeine Grundsatz in seinem und den meisten anderen Pubs bestehe darin, dass Gäste und Mitarbeiter nicht ohne deren Zustimmung gefilmt werden dürften. „Die Meta-Brillen scheinen gegen diesen Grundsatz und gegen den gesunden Menschenverstand zu verstoßen, da sie heimliche Überwachung ermöglichen“, sagte Martin.
The Guardian will außerdem wissen, dass Meta bereits mehr als sieben Millionen Datenbrillen verkauft habe. Die Brillen sind mit kleinen Kameras ausgestattet, die Film- und Fotoaufnahmen von der Umgebung ermöglichen. Gegen Bedenken, dass Menschen mit diesen Brillen ohne ihre Zustimmung gefilmt und die Aufnahmen anschließend in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden, verweist Meta auf eine blinkende LED-Leuchte an der Brille, die während einer Aufnahme aktiv ist. Die Kameras würde sich automatisch abschalten, wenn die LED abgedeckt oder beschädigt wird.
Deutsche Datenschützer diskutieren Verbot von Datenbrillen
Das scheint in der Praxis nicht immer gut zu klappen. Betroffene berichten regelmäßig, dass sie heimlich gefilmt worden seien. Eine Frau beschrieb zum Beispiel dem Fernsehsender BBC, dass sie von einem Mann erpresst worden sei, der mithilfe einer Datenbrille Aufnahmen von ihr angefertigt und diese in soziale Netzwerke hochgeladen habe. Gegen eine Geldzahlung habe er angeboten, das Material wieder zu entfernen.
Wie Adam Mosseri, Geschäftsführer von Instagram, dem Guardian sagte, geht die Plattform verstärkt gegen Videos vor, die mit Datenbrillen und ohne Zustimmung der Abgebildeten aufgenommen wurden. Datenschützer in Deutschland bewerten das unbemerkte Filmen in der Öffentlichkeit als Verstoß und diskutieren ein Verbot von Metas Datenbrillen. Ob und wann ein solches kommt, ist allerdings unklar. Deutschland halt.
Quellenangabe: Golem
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