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Google: US-Konzern muss alternative KI-Apps unterstützen
Die EU-Kommission fordert von dem US-Konzern, KI-Apps von Drittanbietern einen vollen Zugriff auf Android-Geräten einzuräumen.
INHALTSVERZEICHNIS
Google: Die Europäische Kommission fordert von dem US-Konzern, KI-Apps von Drittanbietern einen vollen Zugriff auf Android-Geräten einzuräumen. Dabei sollen die technischen Möglichkeiten denen von Googles hauseigener KI, Gemini, gleichen. Die Forderung steht im Einklang mit dem Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union.
Das Thema erinnert an den iPhone-Hersteller Apple, der seine Künstliche Intelligenz Siri AI vorerst nicht in Europa bereitstellen wird, da Gespräche mit der EU über die Umsetzung des DMA scheiterten.
Google muss alternative KI-Apps unterstützen
Google hatte sich daher für einen anderen Weg entschieden: Das US-Unternehmen stellte die Gemini-Integration kurzerhand auf Android zur Verfügung und harrte dann der Dinge. Diese sind nun eingetreten, und die EU-Kommission gibt Google ein Jahr Zeit, um die Vorgaben zu implementieren, die der Digital Markets Act verlangt.
Android-Nutzer können daher zurzeit den vollen Funktionsumfang von Gemini verwenden. Sollte Google die Frist verstreichen lassen, werden rechtliche Schritte gegen den US-Konzern eingeleitet.
US-Konzern warnt vor Sicherheitsproblemen
Die Auflagen, die Google erfüllen muss, ähneln dabei jenen, die auch für Apple festgelegt wurden. So muss Google Drittanbieter-KI-Apps nun Zugriff auf elf Funktionen geben, darunter die Möglichkeit, über Sprachbefehle wie „Hey Google“ aufrufbar zu sein. Außerdem müssen die Drittanbieter-KIs auch App übergreifend arbeiten und auf Kontextinformationen von Apps und Sensoren zugreifen können. Auch Hardware- und Software-Ressourcen muss das Unternehmen für die externen KI-Apps bereitstellen.
Google erklärte in einer Stellungnahme, die Anforderungen „bergen die Gefahr, wichtige Datenschutz- und Sicherheitsvorkehrungen für Millionen von Europäern zu untergraben“. Das Unternehmen machte keine Angaben zu seinen nächsten Schritten, kündigt jedoch an, sich „weiterhin für einen ausgewogenen Ansatz einzusetzen, der Datenschutz und Sicherheit gewährleistet und gleichzeitig die Marktziele unterstützt“.
Quellenangabe: AppGamers
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