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Wie sehr schaden Smartphones und Co. Kinderaugen?
Für viele Kinder gehören Smartphones, Tablets und Co. mittlerweile zum Alltag dazu – was schlimme Folgen haben kann.
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Gesundheit: Für viele Kinder gehören Smartphones, Tablets und Co. mittlerweile zum Alltag dazu. Abgesehen davon, dass die jungen Nutzer hier schnell in Kontakt mit Inhalten kommen können, die nicht für ihr Alter bestimmt sind, können lange Bildschirmzeiten aber auch körperliche Schäden verursachen. Umso wichtiger ist es für Eltern, das Risiko einschätzen zu können und gegebenenfalls Vorkehrungen zu treffen.
Die technischen Geräte könnten die Augäpfel verändern
Im Rahmen einer Studie der University of Waterloo in Kanada wurde gezeigt, dass die Augäpfel von dreijährigen Kindern, die regelmäßig (jeden Tag mehr als zwei Stunden) auf Handy- und Tablet-Displays schauen, länger sind. Die veränderte Größe wird als „Axiale Myopie“ bezeichnet und kann dazu führen, dass sich die Sehkraft verschlechtert.
Die blauen Lichtstrahlen, die von den verschiedenen Geräten ausgehen, stehen im Verdacht, die Melatonin-Produktion zu hemmen. Allerdings braucht es für fundierte Ergebnisse noch ein wenig mehr Forschungsarbeit. Interessant ist der (mögliche) Zusammenhang trotzdem.
Warum können die Augen bei langer Handy- oder Tablet-Nutzung schlechter werden?
Wer über einen längeren Zeitraum hinweg auf ein Display starrt, setzt seine Augen einer hohen Belastung aus. Diese entsteht vor allem durch die Helligkeit des Bildschirms, lange Bildschirmzeiten und einen zu geringen Abstand zwischen Auge und Display.
Letzterer kann dafür sorgen, dass das Auge irgendwann nur noch schwer dazu in der Lage ist, schnell zwischen Kurz- und Weitsehen zu wechseln.
So können Eltern ihre Kinder schützen
Wer das Risiko für seine Kinder reduzieren möchte, sollte auf verschiedene Details achten. So ist es zum Beispiel sinnvoll, die Bildschirmzeit des Nachwuchses pro Tag auf eine Stunde zu begrenzen. Kinder unter drei Jahren sollten nach Möglichkeit keine Displays nutzen.
Ergänzend hierzu kann es sich lohnen, die Bildschirmhelligkeit anzupassen und die Augen regelmäßig zu entlasten.
Ab einem gewissen Alter sollten Eltern mit ihrem Nachwuchs kindgerecht über das Thema sprechen und in Bezug auf Risiken für die Augen sensibilisieren. Wer versteht, warum es schädlich sein kann, seine Lieblingsserie zum fünften Mal hintereinander auf dem Handy anzuschauen, ist dann vielleicht auch etwas kooperativer.
Quellenangabe: Artemis Kliniken
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