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Untersuchung: Viele junge Menschen reduzieren Social Media
Dass Social Media den Alltag vieler Menschen beeinflusst, ist keine neue Erkenntnis. Junge Nutzer ziehen bereits erste Konsequenzen.
INHALTSVERZEICHNIS
Digitale Erschöpfung: Dass Social Media den Alltag vieler Menschen beeinflusst, ist keine neue Erkenntnis. Dass die entsprechenden Auswirkungen jedoch durchaus auch negativ sein und die Lebensqualität schmälern können, wird aktuell wohl immer mehr Nutzern bewusst.
Das Dienstleistungsunternehmen Incogni hat sich mit digitaler Erschöpfung auseinandergesetzt und herausgefunden, dass viele Social Media als stressig empfinden und sich daher vorgenommen haben, weniger Zeit zu investieren.
55 Prozent der Befragten wollen sich mehr zurückziehen
An der besagten Studie nahmen 1.000 US-Amerikaner teil. Mehr als die Hälfte von ihnen (55 Prozent) erklärten, ihre Konten auf den verschiedenen Plattformen nicht löschen zu wollen, aber weniger aktiv zu sein.
53 Prozent haben die Sichtbarkeit ihrer Postings reduziert und geben diese nur noch für einen eingeschränkten Personenkreis frei.
Bei knapp der Hälfte ruft Social Media Stress oder Angst hervor
47 Prozent der Befragten haben in der Vergangenheit sogar schon einmal eine App gelöscht, da diese Stress ausgelöst oder ihnen sogar Angst gemacht hat.
Inwieweit Social Media zu einer Herausforderung wird, scheint auch bis zu einem gewissen Grad vom Alter abhängig zu sein. So zeigte die Studie, dass vor allem die Generation Z und Millennials die digitalen Lösungen als belastend empfinden.
Warum wenden sich Menschen außerdem von Social Media ab?
Klar: Wer Stress und Angst verspürt, sobald er sich ein wenig eingehender mit Social Media auseinandersetzt, hat ein fundiertes Argument, wenn es darum geht, sich zurückzuziehen. Es gibt allerdings noch weitere Gründe, die dafür sorgen, dass Nutzer den Apps den Rücken zukehren.
Typische Beispiele sind unter anderem Bedenken in Bezug auf den Datenschutz, die politische Polarisierung und die hieraus entstehende gesellschaftliche Spaltung.
Aber auch KI hinterlässt ihre Spuren in der Welt der Sozialen Medien. Vor allem dann, wenn sie minderwertig sind und die Nutzer dementsprechend frustrieren. Abgesehen von den positiven Auswirkungen, die der Verzicht auf Social Media für viele mit sich brachte, gaben 22 Prozent der Befragten an, Angst zu haben, etwas zu verpassen. Vor allem die Gen Z leidet an FOMO („fear of missing out“).
Quellenangabe: Golem
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