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Doom: id Software-Mitgründer Carmack kommentiert Entlassungen
Der Mitbegründer von id Software und geistige Vater vom Slayer kommentiert die umfangreichen Entlassungen bei dem Spiele-Studio.
INHALTSVERZEICHNIS
Doom: Der Mitbegründer von id Software und geistige Vater des ikonischen Slayer kommentiert die umfangreichen Entlassungen bei dem Spiele-Studio. Der Entwickler verzichtet dabei auf X auf Schuldzuweisungen, sondern zeigt durchaus Verständnis für die wirtschaftlichen Gründe. Die Entwicklung würde ihn nach eigenen dessen ungeachtet traurig stimmen.
Die aktuelle Restrukturierung der Xbox-Sparte durch Microsoft wird nach inzwischen bestätigten Angaben insgesamt 136 Arbeitsplätze bei id Software kosten. Davon entfallen 96 Arbeitsplätze auf den Hauptsitz in Richardson (Texas), weitere 40 auf Remote-Mitarbeiter. Laut Berichten wird das bekannte Entwicklungsstudio damit rund die Hälfte seiner Belegschaft verlieren.
id Software-Mitgründer Carmack äußert sich zu Entlassungen
Carmack schreibt, seine frühere Einschätzung, Microsoft werde „wahrscheinlich ein guter Hüter der Marke sein“, sei „nicht gut gealtert“. Zornig sei er aber nicht. Die konkreten Geschäftszahlen seien ihm unbekannt, er vermute allerdings, dass id Software für Microsoft nur ein kleines Geschäft gewesen sei. Berichte, nach denen die Einnahmen von Minecraft mehrere Studios mittragen, halte er für glaubwürdig.
Carmack betont daher auch, dass Spiele nicht nur außerordentlich beliebt, sondern auch finanziell erfolgreich sein müssten. Ob höhere Preise, zusätzliche Inhalte, besseres Marketing, ein breiteres Spieldesign oder geringere Entwicklungskosten den Erfolg von id Software deutlich hätten steigern können, könne er nicht beurteilen. „Das Spiel ist noch nicht vorbei – ich hoffe, das Studio fängt sich wieder“, schreibt er.
Doom – The Dark Ages offenbar finanziell nicht wirklich erfolgreich
Aktuelle Zahlen bei Steam zeigen ein eher durchwachsenes Bild: Laut SteamDB erzielte das Mitte 2025 veröffentlichte Doom – The Dark Ages zum Verkaufsstart knapp 31.500 gleichzeitig aktive Spieler auf Steam. Die täglichen Spitzenwerte liegen nur noch im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Zahlen gelten ausschließlich für Steam, beinhalten also weder Videokonsolen noch Game Pass.
Und doch, The Dark Ages war offenbar kein wirklich großer Erfolg. Darin wird vermutlich auch die unlängst veröffentlichte Erweiterung Revelations wenig ändern. id Software wurde 1991 von John Carmack, John Romero, Tom Hall und Adrian Carmack gegründet und prägte mit Wolfenstein 3D, Doom und Quake das Ego-Shooter-Genre entscheidend. 2009 wurde das Studio an Zenimax verkauft, und dann 2021 zusammen mit Bethesda an Microsoft.
Quellenangabe: Golem
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