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Google: Tim Sweeney verzichtet auf Kritik am Play Store
Der streitlustige CEO von Epic Games verpflichtet sich, die Play Store-Änderungen von Google „nach besten Kräften“ zu unterstützen.
INHALTSVERZEICHNIS
Google: Der streitlustige CEO von Epic Games verpflichtet sich, die geplanten Play Store-Änderungen von Google „nach besten Kräften“ zu unterstützen. Sweeney verzichtet damit auf sein Recht, den US-Konzern aufgrund seiner App-Store-Vertriebspraktiken, Gebühren sowie Googles Umgang mit Spielen und Apps zu verklagen oder zu verunglimpfen.
Laut einem Bericht von The Verge darf sich der Epic-Chef auch nicht weiter für Änderungen an Googles App-Store-Richtlinien stark machen.
Tim Sweeney verzichtet auf Kritik am Google Play Store
Damitnicht genug, Sweeney darf die genannten Punkte aber nicht nur nicht kritisieren, sondern muss sie sogar loben. In der Vereinbarung heißt es dazu: „Epic ist der Ansicht, dass die Google- und Android-Plattform mit den Änderungen in diesem Term Sheet wettbewerbsfördernd und ein Vorbild für den Betrieb von App Stores/Plattformen ist, und wird sich nach besten Kräften dafür einsetzen.“
Epic Games darf jedoch dessen ungeachtet ein Teil der sogenannten Coalition for App Fairness bleiben, die sich für faire Bedingungen für die Aufnahmen von Anwendungen in App Stores einsetzt. Kritik, nach der sich deren Aktivitäten nach der Vereinbarung aber nur noch gegen den App Store von Apple richten dürften, kommentierte der Epic Games Newsroom wie folgt: „Epic und Tim haben vereinbart, Google in Bezug auf App-Store-Vertrieb und Gebühren nicht zu kritisieren. Alle anderen Themen sind weiterhin verhandelbar, und Kritik ist erlaubt.“
Alternative App Stores und Servicegebühren als Streitpunkte
Epic Games haben sich einen jahrelangen Kleinkrieg geliefert, bei dem es um Googles Praktik ging, alternative App Stores zu sperren. Auch die Höhe der Servicegebühren, die Entwickler und Publisher bezahlen mussten, sorgte immer wieder für Streit. Einer bei Gericht im November 2025 zur Prüfung vorgelegten Einigung kam Google zuvor, indem der US-Konzern die Gebühren senkte und Entwicklern erlaubte, auch andere als Googles hauseigenes Bezahlsystem zu nutzen.
Laut The Verge hat das unterzeichnete Dokument eine Gültigkeit von fünf Jahren nach Abschluss der letzten Änderungen an Googles Servicegebühren. Diese sollten bis spätestens zum 30. September 2027 durchgeführt worden sein, womit Epic und Sweeney erst ab dem Jahr 2032 wieder gegen die genannten Punkte wettern dürften.
Quellenangabe: Golem
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