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Wero: Berlin will Bezahldienst bei Behörden etablieren
Bürger, die ihren Ausweis oder andere Leistungen von Behörden bezahlen müssen, könnten dazu künftig ihr Smartphone nutzen.
INHALTSVERZEICHNIS
Wero: Der Digitalausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat den Weg für den europäischen Bezahldienst am Montag freigemacht. Bürger, die ihren Ausweis oder andere Leistungen von Behörden bezahlen müssen, könnten dafür demnach künftig ihr Smartphone mitsamt der Wero-App nutzen.
Der ursprünglich von den Grünen eingebrachte Antrag, fand laut der Tagesschau breite Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg.
Berlin will Bezahldienst bei Behörden etablieren
Der Vorstoß kommt nicht von ungefähr, setzt sich doch in Europa die Erkenntnis durch, das ein Plus an digitaler Souveränität in unruhigen Zeit durchaus ratsam ist.
Die Verantwortlichen wollen sich daher weniger auf US-amerikanische Anbieter wie PayPal oder Apple Pay verlassen und stattdessen europäische Lösungen vorantreiben. Die endgültige Zustimmung durch das Abgeordnetenhaus steht allerdings noch aus.
Wero wurde nach Vorbild von Twint entwickelt
Das europäische Bezahlsystem der European Payments Initiative (EPI) ist im Juli 2024 gestartet. Als Vorbild diente das schweizerische Twint. Nutzer von Wero benötigen im Gegensatz zu einer herkömmlichen Überweisung keine 22-stellige Kontonummer (IBAN) des Empfängers.
Stattdessen können sie für die Geldübertragung in Echtzeit eine Mobiltelefonnummer oder E-Mail-Adresse verwenden. Das Geld soll innerhalb von zehn Sekunden gutgeschrieben werden. Ab 2026 sollen Kunden mit Wero auch im Einzelhandel bezahlen können.
Quellenangabe: Caschys Blog
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