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WhatsApp: KI ist verfügbar und hat Zugriff auf alle Chats
Ein Kettenbrief warnt zurzeit, dass die Meta KI in dem Messenger aktiviert wurde und Zugriff auf alle Chats und Inhalte hat. Stimmt das?
INHALTSVERZEICHNIS
WhatsApp: Ein Kettenbrief warnt zurzeit, dass die Meta KI in dem Messenger aktiviert wurde und Zugriff auf alle Chats und Inhalte hat. Stimmt das? „Wichtig für als Gruppenchats! Ab Samstag ist KI in WhatsApp verfügbar und hat Zugriff auf alle Chats. Alle Gruppen-Admins sollten daher die Option „Erweiterter Datenschutz“ aktivieren.
Andernfalls kann die KI Gruppennachrichten öffnen, Telefonnummern sehen und sogar persönliche Daten von Ihrem Telefon abrufen, einschließlich privater Chats.“ So heißt es aktuell in einem WhatsApp Kettenbrief, der verständlicherweise viele Nutzer ängstigt. Doch ist an dem Thema überhaupt etwas dran?
WhatsApp KI ist verfügbar und hat Zugriff auf alle Chats
Der WhatsApp Kettenbrief entpuppt sich allerdings bei näherem Hinsehen als dreiste Lüge. Die Behauptungen, dass eine KI von Meta ohne Zustimmung der Nutzer private Chats lesen, auf Telefonnummern zugreifen und sogar andere Unterhaltungen öffnen kann, sind schlicht und ergreifend falsch. Dessen ungeachtet verbreitet sich die Warnung rasend schnell in Gruppen, sozialen Netzen und im Internet.
Private Nachrichten sind bei WhatsApp durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Inhalte können daher ausschließlich von Personen eingesehen werden, die an dem Chat auch beteiligt sind. Die neue WhatsApp KI ändert daran nichts.
WhatsApp Kettenbrief entpuppt sich als dreiste Lüge
Meta als Betreiber des Messengers erklärt sogar, dass Nutzer, die keine KI-Funktionen verwenden, den Systemen auch keine Daten zur Verfügung stellen. Ein automatisches Mitlesen privater Unterhaltungen würde demnach nicht stattfinden. Der WhatsApp Kettenbrief warnt außerdem vor dem erweiterten „Chat-Datenschutz“.
Die Funktion ist wirklich vorhanden, allerdings ist sie nicht gefährlich, sondern soll Anwendern ein Plus an Kontrolle über Inhalte in Chats ermöglichen, zum Beispiel bei dem Export von Nachrichten oder bei dem Umgang mit Medien. Einen besonderen Schutz vor einer angeblichen KI-Ausspähung bietet diese Einstellung nicht. Nach Angaben von Meta bleiben persönliche Nachrichten weiterhin durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung abgesichert. An der Sache ist also nichts dran, wie auch die BILD und das Faktencheck-Portal Mimikama bestätigen.
Quellenangabe: AppGamers
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