Neuigkeiten
Varta: Angeschlagener Batteriehersteller vor der Zerschlagung
Der Batteriehersteller steht vor der Zerschlagung, wollen doch Gläubiger das Geschäft mit Haushaltsbatterien aus Konzern herauslösen.
INHALTSVERZEICHNIS
Varta: Der angeschlagene Batteriehersteller steht vor einer Zerschlagung, wollen doch Gläubiger das Geschäft mit Haushaltsbatterien aus dem Konzern herauslösen und auf eine neue Eigentümerstruktur übertragen. Die Geldgeber halten dies für den aussichtsreichsten Weg, um zumindest einen Teil der Traditionsunternehmens zu retten.
Zu der sogenannten Ad-hoc-Gläubigergruppe gehören die Deutsche Bank sowie die Finanzinvestoren RBC BlueBay, Blantyre und Whitebox. Die Gläubiger begründen ihren Kurswechsel mit der angespannten Finanzlage des Unternehmens: Eine unabhängige Analyse der Unternehmensberatung FTI habe einen operativen Liquiditätsbedarf im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich ergeben.
Varta steht vor der Zerschlagung durch die Gläubiger
Der laufende Geschäftsbetrieb könne zudem nur mit weiterem Kapital aufrechterhalten werden. Zusätzliche Investoren, die bereits seien, die dafür benötigten Finanzmittel bereitzustellen, haben sich nicht gefunden. Die Gruppe will daher ihre vertraglich gesicherten Rechte aus den Finanzierungsvereinbarungen der Restrukturierung von 2024 ausüben. Ob es soweit kommt, ist allerdings von behördlichen und weiteren Genehmigungen abhängig.
Varta war bereits 2024 in eine existenzbedrohende Krise geraten. Um eine Insolvenz abzuwenden, leitete das Unternehmen im Juli vergangenen Jahres ein Sanierungsverfahren nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) ein. Im Zuge der Restrukturierung schieden die bisherigen Aktionäre aus dem Unternehmen aus. Anfang April hatte Varta erklärt, die Neuaufstellung sei abgeschlossen.
Wegfall von Großkunde Apple läutete Katastrophe ein
Die aktuellen Pläne der Gläubiger deuten allerdings darauf hin, dass die damalige Sanierung nicht ausgereicht hat. Der österreichische Unternehmer und Varta-Mitgesellschafter Michael Tojner will nach eigenen Angaben Teile des Unternehmens weiterführen. Im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen erklärte Tojner, dass dies allerdings nur mit einem weiteren Sanierungsverfahren und „harten Einschnitten“ möglich sein.
Tojner kritisierte zugleich das Vorgehen der finanzierenden Banken. Mit dem Wegfall des Großkunden Apple sei allerdings klar gewesen, „dass die Varta in ihrer bestehenden Form nicht weitergeführt werden kann und einen weiteren Sanierungsschritt braucht“. Apple hatte im Mai den Liefervertrag für Knopfzellenbatterien für AirPods gekündigt. Die Batterien sollen künftig in China gefertigt werden. Infolge dessen wird das Varta-Werk im bayerischen Nördlingen mit rund 350 Beschäftigten im Oktober geschlossen.
Quellenangabe: Tagesschau
-
Neuigkeitenvor 5 Tagen
Apple: iPhone trotzt Krise des weltweiten Smartphone-Marktes
-
Neuigkeitenvor 5 Tagen
Jackery Explorer 100D: Winzige Powerstation kostet 89 Euro
-
Neuigkeitenvor 5 Tagen
Social Media: Bundesregierung beschließt Verbot für unter 13-Jährige
-
Neuigkeitenvor 5 Tagen
Temu: Abschaffung der Zollfreigrenze zeigt Wirkung
-
Neuigkeitenvor 2 Wochen
Kleinanzeigen: DHL-Versand kostenlos mit PayPal
-
Neuigkeitenvor 2 Wochen
Apple: „Welcome Home“-Event am 13. Oktober 2026
-
Neuigkeitenvor 2 Wochen
Microsoft: Xbox will sich in Freizeitparks etablieren
-
Neuigkeitenvor 2 Wochen
ADAC Drive: Version 7.1.0 bringt Spritpreis-Ampel ins Spiel