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Valve: Verkaufsstart von Steam Controller sorgt für Server-Kollaps
Der neue Steam Controller war binnen 30 Minuten weltweit ausverkauft und die immense Nachfrage ließ sogar die Server kollabieren.
INHALTSVERZEICHNIS
Valve: Der neue Steam Controller war binnen 30 Minuten weltweit ausverkauft und die immense Nachfrage ließ sogar die Server kollabieren. Marktbeobachter sehen einen Vorgeschmack auf den potentiellen Erfolg der kommenden Steam Machine. Der Hersteller hat die Nachfrage auf seinen neuen Controller offenbar massiv unterschätzt. Der Verkaufsstart erfolgte um 19 Uhr deutschen Zeit und umgehend schnellten die Fehlermeldungen in die Höhe.
Nutzer konnten zumeist noch nicht einmal den Kaufvorgang startet und diejenigen, die es durch die Warteschlange schafften, sahen vor voraussichtliche Lieferzeit binnen weniger Augenblicke von drei auf zehn Werktage springen. Kurze Zeit später verschwand der „In den Warenkorb“-Button endgültig. Zurzeit ist der Steam Controller offiziell als „ausverkauft“ gelistet.
Verkaufsstart von Steam Controller sorgt für Server-Kollaps
Der Ansturm weckt Erinnerungen an den Launch des Steam Decks im Jahr 2022. Damals sorgte die hohe Anzahl gleichzeitiger Kaufanfragen dazu, dass selbst Nutzer, die keine Hardware kaufen wollten, Probleme beim Zugriff auf ihre Spielebibliothek oder den Shop hatten. Valve muss sich nun die Kritik gefallen lassen, die vergangenen Jahre nichts zur Optimierung der hauseigenen Payment-Server bei Verkaufsstarts von neuer Hardware getan zu haben.
Valve ist im Premium-Segment der Hardware angekommen
Die preisliche Entwicklung ist dabei auffallend: Valve versuchte ursprünglich, Hardware günstig in den Markt zu drücken. Der neue Steam Controller hingegen ist eindeutig im Premium-Segment positioniert. Trotz gestiegener Preise und der anhaltenden RAM-Knappheit, die laut Valve bereits die Produktion der geplanten „Steam Frame“- und „Steam Machine“-Geräte verzögert, bleibt die Nachfrage ungebrochen.
Der aktuelle Erfolg markiert daher auch eine Trendwende für den Hersteller. Der erste Steam Controller scheiterte noch an seinem eigenwilligen Konzept und der billigen Haptik. Seit dem Erfolg des Steam Decks hat Valve jedoch das Image eines ernstzunehmenden Hardware-Herstellers gefestigt. Gamer, die leer ausgegangen sind, müssen sich auf horrende Preise auf dem Zweitmarkt einstellen. Scalper werden sich vermutlich bereits voller Vorfreude die Hände reiben.
Quellenangabe: AppGamers
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