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US-Handelsstreit: Donald Trump knickt vor Apple ein
Apple Produkte werden nicht von Trumps Strafzöllen betroffen sein.
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Apple-Produkte werden nicht von Trumps Strafzöllen gegen China betroffen sein. Der wohl schwächste US-Präsident aller Zeiten gibt somit von dem derzeit wertvollsten Unternehmen der Welt ein. Donald Trump gilt vielen als ebenso unberechenbar wie inkonsequent. Todbringende Raketen auf Syrien abzufeuern, passt ins Weltbild des Mannes, ein ausgewachsener Streit mit Apple offenbar nicht.
Daher sind sich auf der aktualisierten Liste der neuen Strafzölle gegen China eine Produkte des iPhone-Herstellers plötzlich verschwunden. Von der Apple Watch fehlt neuerdings jede Spur, der Mac Mini hat sich ebenfalls aus dem Staub gemacht und auch die drahtlosen Kopfhörer Air Pods bleiben von den Strafmaßnahmen verschont.
Donald Trump macht bei Apple eine Ausnahme
Die US-Regierung entfernte insgesamt etwa 300 Produkte, nachdem Unternehmen und Verbände allerlei Bedenken angemeldet hatten. Apple ist damit aber noch nicht ganz aus dem Schneider. Der US-Konzern lässt eine Vielzahl seiner Produkte in China fertigen und verschifft sie von dort in die USA und andere Staaten.
Ein Geschäftsmodell, das nun durch die Handelsstreit der USA mit China in Frage gestellt wird. Das weltweit wertvollste Unternehmen hat sich daher bereits im Vorfeld in einem Schreiben an den US-Handelsbeauftragten gewandt und vor den Folgen weiterer Strafzölle gewarnt. Diese könnten unter anderem zu höheren Preisen für US-amerikanische Endverbraucher führen.
Stufe 3 der US-Strafzölle bereits in der Vorbereitung
Die Trump-Regierung ließ sich von den mahnenden Worten offenbar überzeugen. Der Aktienkurs von Apple gab nachbörslich trotzdem leicht nach. Das hat gute Gründe, da erwartet wird, dass China zu Vergeltungsmaßnahmen greifen wird. Diese könnte den Import von Bauteilen verteuern, die Apple zur Produktion zwingend benötigt.
Damit sitzt der iPhone-Hersteller aktuell zwischen zwei Stühlen, besetzt von Politikern, deren die Durchsetzung ihres Willens wichtiger als Handelsbeziehungen und wirtschaftliche Aspekte sind. Donald Trump ist schon auf die dritte Phase des Handelsstreit vorbereitet. Sollte Peking kontern, würden umgehend 267 Milliarden US-Dollar weitere Zölle auf zusätzliche Importe aus China verhängt werden. Damit wären dann so gut wie alle chinesischen Produkte mit Zöllen belegt. Wie Apple dann eine Ausnahmeregelung für das iPhone erzwingen will, ist unklar.
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