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Threads: Meta setzt zur Finanzierung auf Werbung
Mehr als 400 Millionen monatlich aktive Nutzer, das schreit förmlich danach, von Meta in bare Münze umgewandelt zu werden.
INHALTSVERZEICHNIS
Threads: Die werbefreien Zeiten neigen sich dem Ende entgegen, Meta will seinen Konkurrenten zu X zeitnah mit Werbung finanzieren. Zweieinhalb Jahre lang blieben die Nutzer von Werbeanzeigen verschont, ab der kommenden Woche wird es damit vorbei sein. Der Online-Dienst hat sich für Konzernchef Mark Zuckerberg von einer Provokation für Elon Musk zu einem weiteren Erfolgsprodukt entwickelt.
Threads soll inzwischen mehr als 400 Millionen monatlich aktive Nutzer haben und wächst weiter rasant. Zuckerberg gab sich bereits kurz nach dem Launch sicher, dass der Dienst die Schallmauer von einer Milliarde Nutzer durchbrechen könnte.
Meta setzt zur Finanzierung auf Werbung
Das soziale Netzwerk wurde im Juli 2023 gestartet und entwickelte sich prima. Die Nutzerzahlen bezifferten sich bereits rund ein Jahr später auf 200 Millionen, im Januar 2025 konnten bereits etwa 320 Millionen gemeldet werden.
In den vergangenen Monaten folgten einige Millionen Nutzer, so dass zurzeit mehr als 400 Millionen monatlich aktive Nutzer den Dienst verwenden. Damit lässt sich gutes Geld verdienen und eben dies hat Meta nun vor: Werbeanzeigen werden bereits seit geraumer Zeit in den USA und Japan getestet, in einigen Tagen soll nun Werbung für alle Nutzer weltweit eingeblendet werden.
Threads hat mehr als 400 Millionen Nutzer
Meta betont allerdings, dass Anzeigen zumindest in der Startphase nur vereinzelt im Feed auftauchen werden. Die Nutzer soll nicht allzu sehr überfordert werden, während das System global hochgefahren wird.
Für werbetreibende Unternehmen hält sich der Aufwand in Grenzen: Diejenigen Partner, die bereits auf Facebook oder Instagram Werbung schalten, können Threads-Anzeigen schnell und einfach ergänzen. Dazu können wahlweise das Advantage+-Programm oder manuell initiierte Kampagnen genutzt werden. Das System unterstützt Bild- und Videoanzeigen, neue 4:5-Formate sowie Karussellanzeigen.
Zentrale Verwaltung von Werbekampagnen
Alle Kampagnen lassen sich außerdem zentral über die bekannten Business-Einstellungen verwalten. Cross-Postings zwischen Threads, Instagram, Facebook und sogar WhatsApp werden dadurch deutlich einfacher. Meta erweitert außerdem die bereits von Facebook und Instagram bekannte Drittanbieter-Überprüfung auf Threads.
Derart können Werbekunden über Meta Business Partners prüfen lassen, ob ihre Anzeigen in einem markensicheren Umfeld ausgespielt werden. Gerade im Vergleich zur Konkurrenz, die zuletzt mit problematischen Inhalten und Deepfakes zu kämpfen hatte, könnte sich dies als wichtiger Vorteil herausstellen.
Quellenangabe: AppGamers
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