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Palworld: Erfolg von RPG-Abenteuer verlangt starke Server
Spieleentwickler Pocketpair hat Zahlen zu den monatlichen Kosten für seinen Erfolgstitel veröffentlicht.
Palworld: Das RPG-Abenteuer konnte in kurzer Zeit Millionen von aktiven Spielern gewinnen. Dafür braucht es starke Server, und die kosten richtig Geld. Spieleentwickler Pocketpair hat Zahlen zu den monatlichen Kosten für seinen Erfolgstitel veröffentlicht und denen kann entnommen werden, dass alleine der Betrieb der Server Millionen von Euro pro Jahr kostet. Das Survival-Spiel mit seiner Mischung aus Pokémon und Ark Survival Evolved ist zurzeit ein enormer Erfolg auf Steam.
Millionen Spieler sind zugleich online, was eine maximal starke Server-Struktur voraussetzt. Pocketpair-CEO Takuro Mizobe schreibt dazu bei dem Online-Dienst X: „Moment mal, vielleicht gehen wir durch Servergebühren pleite?“ und postet dazu einen Screenshot mit der Rechnung von mehr als 70,053 Millionen Yen, was umgerechnet rund 440.000 Euro entspricht. Das berichtet das IT-Magazin Golem unter Berufung auf PC Gamer.
Palworld-Server kostet 440.000 Euro monatlich

Sonderlich erstaunlich ist das nicht, da Mizobe von den Verantwortlichen für Palworld offenbar verlangte, bei der Stabilität der Server keine Kompromisse einzugehen. Der leitende Netzwerk-Administrator Chujo Hiroto bestätigt dies auf X: „Auf Anordnung, den Dienst niemals ausfallen zu lassen, haben wir die Server ohne Rücksicht auf Kosten vorbereitet.“ Unklar ist, was sich das Team konkret unter stabilen Servern vorstellt.
Typischerweise werden dazu mehrere redundante Systeme auf Abruf gehalten und beispielsweise bei einem Cloudanbieter reserviert. Solche Redundanzen können die Kosten für Serverinfrastruktur schnell verdoppeln oder verdreifachen. Pocketpair wird die Server-Kosten allerdings verkraften können: Das Spiel wurde bereits auf Steam etwa 12 Millionen Mal verkauft. Das Spiel kostet circa 30 Euro, was einen Umsatz von rund 360 Millionen Euro entspricht.
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