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Facebook: Hunderte Fake-Profile gesperrt
Facebook sperrt Accounts von mehreren AfD-Politikern.
INHALTSVERZEICHNIS
Facebook hat Hunderte Fake-Profile gesperrt. Auch die AfD ist von den Maßnahmen betroffen. Vorausgegangen war eine Recherche der NGO Avaaz. Nachdem die Nichtregierungsorganisation wenige Tage vor der Europawahl eine Studie mit Beweisen veröffentlichte, dass zahlreiche Fake-Profile in dem Netzwerk gezielt Desinformationen bereiten, wurden die entsprechenden Seiten gesperrt.
Unter den Konten befinden sich auch Profile der AfD. Diese würde laut Avaaz soziale Netze gezielt dazu verwenden, die Reichweite ihrer Posts mittels duplizierter oder gefälschter Accounts zu erhöhen. Dazu würden durch gegenseitiges Teilen Botschaften wie „Merkel hat gelogen“ massiv in dem Netzwerk verbreitet.
Facebook sperrt Accounts von AfD-Politikern
Die Algorithmen von Facebook würden dann davon ausgehen, dass die entsprechenden Themen beliebt sind und ihren automatisch eine bessere Platzierung in dem Netzwerk spendieren. Avaaz will etwa 130 solcher Accounts gefunden haben.
Als Beispiel wird unter anderem die saarländische AfD-Politikerin Laleh Hadjimohamadvali angeführt, die bei dem Netzwerk vier persönliche Accounts hat, die untereinander verlinkt waren und stets identische Inhalte posteten. Laut Tagesschau bestätigte die aus dem Iran stammende Politikerin, dass mindestens einer dieser Accounts gesperrt worden sei. Dies sei nicht das erste Mal gewesen, auch vieler ihrer Posts seien in der Vergangenheit gelöscht worden.
AfD-Unterstützerseiten von Facebook verbannt
Hadjimohamadvali wurde im vergangenen Jahr von einem Gericht wegen der Verbreitung von Gewaltdarstellungen zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Sie hatte sich nach eigener Darstellung zu einem Post zu Kindesmissbrauch in der islamischen Welt geäußert. Der AfD-Politiker Peter Schmalenbach soll gleich 22 Profile in der Freundesliste haben, die Dubletten oder Fälschungen sein sollen. Sieben dieser Profile wurden inzwischen von Facebook gelöscht.
Auch entfernte das US-Unternehmen AfD-Unterstützerseiten wie „AfD Demokratie Freunde“ und „AfD Deutschland Gruppe“. Diese Gruppen sollen durch koordinierte Postings Inhalte der Partei vervielfacht haben.
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