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EU: Einheitliche Buchsen für Smartphones
EU will Apple und andere Hersteller per Gesetz zum Einlenken zwingen.
INHALTSVERZEICHNIS
EU will einheitliche Ladebuchsen für Smartphones
Die EU will einheitliche Ladebuchsen für Smartphones und Tablets durchsetzen. Das Europäische Parlament fordert schon lange, dass das Aufladen von Geräten vereinfacht wird. Die entsprechenden Hersteller konnten sich bislang nicht einigen, nun will die EU sie dazu zwingen.
Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets verfügen in Abhängigkeit vom jeweiligen Hersteller über unterschiedliche Ladebuchsen. Apple setzt aktuell auf den Lightning-Anschluss, Hersteller von Android-Geräten bevorzugen die USB-C-Buchse. Bei älteren Geräten findet man oftmals einen Micro-USB-Anschluss.
Hersteller sollen per Gesetz gezwungen werden
Die unterschiedlichen Ausstattungen setzen unter anderem verschiedene Kabel und Ladegeräte voraus. Die EU fordert daher seit nunmehr zehn Jahren, dass sich die Hersteller auf einen Standard einigen. Eine entsprechende Richtlinie wurde vom Europäischen Parlament im Jahr 2014 verabschiedet. Diese schreibt eine einheitliche Ladebuchse für Smartphones und Tablets vor, um derart auch Elektroschrott zu verringern.
Die Hersteller ignorieren die Richtlinie bislang. Daher soll nun ein bindendes Gesetz verabschiedet werden, um Hersteller wie Apple, Samsung und Google zur Umsetzung zu zwingen. Apple könnte dann zum Beispiel in der EU keine iPhones oder iPads mit Lightning-Anschluss verkaufen. Aus Cupertino gab es bislang keine Stellungnahme zu dem Thema.
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