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ChatGPT: OpenAI will künftig mit Werbung Geld verdienen
Sam Altman wollte früher von Werbeanzeigen in den ChatGPT-Chats nichts wissen, vollzieht nun aber offenbar einen kompletten Strategiewechsel.
INHALTSVERZEICHNIS
ChatGPT: OpenAI, die US-amerikanische Betreiberfirma des KI-gestützten Chatbots, will künftig Werbung innerhalb von Chats anzeigen. Das KI-Start-up sucht bereits seit geraumer Zeit nach Möglichkeiten, mit ihrem Chatbot Geld zu verdienen.
Firmenchef Sam Altman wollte früher von Werbeanzeigen in den Chats nichts wissen, vollzieht nun aber offenbar einen Strategiewechsel. Laut OpenAI soll Werbung daher demnächst zumindest testweise in den Chats der ChatGPT-Nutzer erscheinen.
OpenAI will künftig mit Werbung viel Geld verdienen
In der Testphase sollen einzig US-Nutzer im Erwachsenenalter die Anzeigen zu sehen bekommen. Die Werbung soll in der kostenlosen Variante und in dem neuen Abonnement, ChatGPT Go, angezeigt werden. Die Tarife Plus, für 23 Euro im Monat angeboten, sowie die teureren Abos sollen auch künftig werbefrei bleiben.
Ob und wann Werbeanzeigen auch in Deutschland ausgespielt werden, ist nicht bekannt. Die KI-Firma verspricht, die Werbung klar zu kennzeichnen und die Chatverläufe und Nutzerdaten nicht an werbetreibende Firmen zu verkaufen.
ChatGPT hat zumeist Nutzer der kostenlosen Version
Die Antworten des Chatbots sollen zudem explizit nicht von Werbepartnern beeinflusst werden können. ChatGPT soll laut OpenAI derzeit rund 800 Millionen Nutzer pro Woche haben, von denen allerdings nach Schätzungen die große Mehrheit die kostenlose Variante verwendet.
Das KI-Start-up und anderen Firmen im Bereich der künstlichen Intelligenz investieren allerdings hunderte Milliarden US-Dollar in neue Rechenzentren. Die Einnahmen durch Werbung könnten somit helfen, die hohen Aussagen zu finanzieren. Auch könnte für Nutzer der kostenlosen Version ein neuer Anreiz geschaffen werden, werbefreie aber kostenpflichtige Abos abzuschließen.
Quellenangabe: Tagesschau
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