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Apple schließt US-Stores und kämpft gegen Plünderer
Apple schließt aufgrund von Plünderungen Stores in den USA. Gestohlene iPhones gesperrt.
Apple: Als Reaktion auf die seit gut einer Woche tobenden Unruhen in den USA aufgrund des Todes von George Floyd hat Apple viele seiner Stores im Land vorübergehend geschlossen. Dabei hatten die Geschäfte nach dem Shut-Down wegen der Corona-Krise gerade erst wieder geöffnet.
Wie Forbes berichtet, gab es in verschiedenen Städten wie Washington D.C., Los Angeles, San Francisco, New York und Philadelphia bereits Plünderungen am Rande der Krawalle. Daher hat sich Apple dazu entschlossen, die eigenen Stores in den USA zum Großteil zu schließen. So möchte man die eigenen Mitarbeiter vor gewaltsamen Übergriffen schützen.
Botschaft von Apple
Apple-Chef Tom Cook hat sich in einer Mitteilung an die Mitarbeiter gerichtet und die Entscheidung begründet. Zudem macht er ihnen Mut in aktuell schweren Zeiten voller Gewalt, Angst und Wut über Rassismus. „Wir haben unsere Stärke immer aus unserer Unterschiedlichkeit gezogen, begrüßen Menschen aus allen Lebensbereichen in unseren Geschäften weltweit“, schließt Cook seine Botschaft ab.
Auch an die Plünderer, die bei den Ausschreitungen bereits die beliebten Apple-Produkte entwendet haben, hat der Konzern laut Heise eine Botschaft. Auf Twitter gab man bekannt, dass die entwendeten Geräte massenhaft gesperrt werden. Möglich macht dies die „Find My iPhone/iPad/Mac“-Funktion, die das Gerät beim Verlassen des WLAN in den Apple-Stores automatisch sperren. Zudem will Apple dank der eingebauten GPS-Tracker auch die entwendeten Geräte aufspüren und die Daten an die lokalen Polizeibehörden weiterleiten. Diebe können also demnächst mit dem Besuch der Polizei rechnen.
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