Deutschland hinkt hinterher

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Das sieht nicht gut aus für Deutschland: In einer Statistik über die Verbreitung von Glasfaser-Internetanschlüssen kommt Deutschland gar nicht erst vor – so gering ist der Anteil. 0,44 Prozent aller Internetanschlüsse sind in Deutschland Breitband per Glasfaserkabel. Verschwindend wenig gegenüber Japan (26 Prozent) oder Korea (12 Prozent), aber auch im Vergleich mit Norwegen (14 Prozent) oder Litauen (8 Prozent).

Heise Online berichtet, dass es laut Experten dafür eine Reihe von Gründen gebe: Die bestehenden Kupferkabel seien zu stabil, die laufenden Verträge für so lange Zeiten abgeschlossen, bei der Deutschen Telekom sei man zögerlich, was den weiteren Ausbau der superschnellen Verbindungen betrifft, und – das tut dann doch ein bisschen weh – es fehle in Deutschland an infrastruktur-politischer Weitsicht.

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