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FBI vs. Apple: Fortsetzung
FBI lässt nicht locker, Apple auch nicht.
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Ende Februar entschied ein New Yorker Gericht, dass Apple dem FBI nicht beim entlarven eines Drogendealers unterstützen müsse. Die Behörde verlangte von Apple, das iPhone 5S eines mittlerweile geständigen und für schuldig befundenen Verbrechers zu knacken.
Der Konzern sah hierin eine deutliche Überschreitung der Befugnisse seitens der Ermittler. Zwar hat das FBI auch ohne Apple Zugriff auf die Inhalte des betroffenen Smartphones verschaffen können, doch das Justizministerium lässt nicht locker und geht gegen das Urteil in Berufung.
Es geht wieder ums Prinzip
Der Kampf geht weiter. Obwohl die Behörden das iPhone 5S des Täters knacken konnten, will das Justizministerium die Entsperrung des Handys per Gerichtsurteil bewirken. Die Begründung liegt darin, dass der betroffene Drogendealer zwar schuldig gesprochen wurde, das Strafmaß allerdings ohne konkrete Details nicht festgesetzt werden kann.
Diese wiederum erhoffen sich die Richter aus dem Inhalt seines Handys. Prinzipiell geht es um die Frage, ob und wie weit sich Behörden Zugriff auf Hardware verschaffen können und dürfen.
Apple reicht Widerspruch ein
Das Justizministerium ist hartnäckig und ließ vergangene Woche Freitag verkünden, dass es gegen das Urteil vom Februar diesen Jahres offiziell Berufung einlegt. Erneut fordert das Ministerium Apple auf, das 5S des Drogenhändlers zu entsperren.
Das FBI hat demnach zwar eine Lösung gefunden iPhones zu knacken, das funktioniere aber bisher aber nur bei älteren Modellen. Weitere Verfahren zwecks Zugriff der Ermittler auf iPhones, darunter auch das 6S, laufen. Apple wird am kommenden Donnerstag offiziell seinen Widerspruch bei Gericht einreichen. Das Urteil soll im Mai verkündet werden.
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