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REWE: Lebensmittel über bekannte Liefer-Apps bestellen
Lebensmittel direkt beim Pizza-Dienst bestellen und zuverlässig an die Haustür geliefert bekommen – das könnte bald möglich sein.
INHALTSVERZEICHNIS
REWE: Frische Lebensmittel direkt beim Pizza-Dienst bestellen und zuverlässig an die Haustür geliefert bekommen – das könnte bald möglich sein. In zahlreichen anderen Ländern ist das bereits seit Jahren gang und gäbe, in Deutschland startet REWE zurzeit einen ersten Feldversuch. Kunden können dabei Lebensmittel in ausgewählten Märkten direkt über bekannte Liefer-Apps bestellen.
Der hauseigene Lieferdienst der Supermärkte ist also nicht involviert. Die ersten Gehversuche finden in München und in Jena statt, wobei Wolt beziehungsweise Lieferando als Partner fungieren. Wie Supermarktblog berichtet, beteiligen sich in München zwei selbstständig geführte Märkte, in Jena sind es drei Filialen.
REWE testet Lieferdienst per Wolt und Lieferando
Die Produkte werden nach der entsprechenden Bestellung direkt in den jeweiligen Märkten zusammengestellt und anschließend von den Lieferpartnern abgeholt. In München berechnet Wolt für die Zustellung 3,99 Euro. In Jena erfolgt die Bestellung über Lieferando. In der Hauptstadt Bayerns ist die Lieferung während der aktuellen Testphase komplett kostenlos und auch ein Mindestbestellwert wird nicht aufgezwungen.
Beide Lieferdienste bauen damit ihre Angebote im Bereich der Lebensmittel weiter aus. Wolt scheint ohnehin auf dem besten Weg, seine App massiv zu einem lokalen Marktplatz zu erweitern. Auch Lieferando bewirbt in seiner iPhone-App inzwischen ausdrücklich Lebensmittelbestellungen bei Supermärkten.
Selbstständige Kaufleute können Gewinn steigern
Das aktuelle Pilotprojekt scheint auf den ersten Blick etliche Ähnlichkeiten mit „REWE express“ zu haben, das bereits seit 2024 bei Lieferando beworben wird. Es gibt jedoch klare Unterschiede: Bei „express“ werden die Bestellungen von Flink bearbeitet und von dessen Darkstores geliefert. REWE ist an dem Schnelllieferdienst beteiligt und versorgt ihn entsprechend auch mit zahlreichen Produkten. Das neue Angebot hingegen setzt auf reguläre REWE-Märkte und deren Sortiment.
Für selbstständige Kaufleute könnte dies daher eine Chance sein, mit dem wachsenden Liefergeschäft gutes Geld zu verdienen, ohne dafür einen eigenen Zustelldienst aufbauen zu müssen. Informationen dazu, ob und wann REWE das Modell auf weitere Städte ausweiten wird, liegen bislang nicht vor. Das Unternehmen bezeichnet Quick Commerce allerdings explizit als ein Segment, das man genau beobachte.
Quellenangabe: AppGamers
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