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Kleido: Der KI-Kleiderschrank für Apple iOS und Google Android
Der Schweizer Indie-Entwickler Massimo setzt eindrucksvoll auf Smartphones und KI, um Frau und Mann stets perfekt einzukleiden.
INHALTSVERZEICHNIS
Kleido: Der Schweizer Indie-Entwickler Massimo setzt eindrucksvoll auf Smartphones und KI, um Frau und Mann stets perfekt einzukleiden. Modebewusste Menschen werden das Problem sicherlich nur zu gut kennen: Der Kleiderschrank ist prall gefüllt, dessen ungeachtet stellt sich jede Morgen die Frage, was denn nun die ideale Wahl für den Tag ist. Der Entwickler will diesem Problem mit künstlicher Intelligenz den Schrecken nehmen – und das Ergebnis kann sich nun wirklich mehr als sehen lassen.
Die Vorgehensweise ist dabei erstaunlich simpel: Nutzer fotografieren ihre Kleidung, Kleido fertigt aus den Aufnahmen in Eigenregie perfekte Produktbilder an und erstellt aus dessen dann die komplette Garderobe. Das geschieht dank KI quasi von Zauberhand und als Ergebnis zeigt die App, wie die Kleidungsstücke am eigenen Körper aussehen und welche Kombinationen optimal aussehen würden.
Kleido bringt einen KI-Kleiderschrank auf Smartphones

Die Faszination der App entfaltet sich nach dem Einsortieren der verschiedenen Kleidungsstücke. Massimo betont, dass für die virtuelle Anprobe nur ein Referenzportrait des Nutzers benötigt wird. Die Kleido-App verwendet das Bild dann, um die Kleidungsstücke in Form von ungemein hochwertig aussehenden Fotos darzustellen. Die Nutzer kleiden sich somit auf dem Smartphone an, während sie entspannt im Morgenmantel auf dem Sofa sitzen.
Das Beste: Geschummelt wird nicht, Körper und Kleidungsstück bleiben in ihren Proportionen komplett erhalten. Komplette Outfits können aus bis zu fünf Kleidungsstücken zusammengestellt werden, durch die Nutzer oder automatisch von der App. Als weiteres Highlight können Nutzer zudem Kleidungsstücke aus Online-Shops wie Zalando, Zara, H&M, ASOS und Mytheresa virtuell anprobieren. Kleido braucht dazu einzig den entsprechenden Produkt-Link und erstellt dann ein hochwertiges Produktbild.
Der digitale Kleidungsberater setzt auf KI und Datenschutz

Trotz intensiver Verwendung von KI setzt Kleido auf Datenschutz. Die Mode-App verzichtet auf Feed, Follower und öffentliche Profile. Geteilt wird nur das, was der Nutzer aktiv selbst teilen möchte. Die Fotos verbleiben somit in der privaten Bibliothek auf dem Smartphone und können dort auch gelöscht werden. Die Anmeldung läuft zudem über Apple oder Google statt über ein eigenes Passwortsystem. Andere Mode- und KI-Apps gehen weitaus sorgloser mit den Daten ihrer Nutzer um, was Kleido ungemein positiv von ihnen abhebt. Das gilt auch für die KI-unterstützte Erstellung der Bilder, die über ein privates Backend läuft.
Die mobile App wird im App Store von Apple und ganz neu auch im Play Store von Google angeboten. Der initiale Download ist kostenlos und beinhaltet vier KI-Credits. Wer von dem digitalen Kleidungsberater nicht genug bekommen kann, erwirbt zusätzliche Credit per In-App-Kauf zu Preisen ab 3,99 Euro.
Indie-Entwickler Massimo erzählt die Geschichte seiner App
Massimo hat mit Kleido unter dem Motto „Deine Kleidung, an dir“ somit eine ungemein faszinierende App geschaffen, die zeigt, was künstliche Intelligenz heute bereits zu leisten vermag. Doch wie kommt man zu der Idee zu einer solchen App? AppGamers hat bei dem Indie-Entwickler nachgefragt: „Die Idee entstand aus einem sehr alltäglichen Problem: Der Kleiderschrank ist voll und trotzdem hat man oft das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben. Ich habe gemerkt, dass ich einzelne Kleidungsstücke zwar kenne, mir aber die möglichen Kombinationen nur schwer vorstellen kann. Gleichzeitig habe ich immer wieder Varianten von Dingen gekauft, die ich in ähnlicher Form bereits besaß.
In dieser Zeit habe ich auf X auch ein ähnliches Projekt gesehen. Das hat mir zusätzlich gezeigt, dass dieses Problem offenbar viele Menschen beschäftigt. Ich wollte jedoch eine Lösung entwickeln, die konsequent mit der eigenen Garderobe und der eigenen Person arbeitet. So entstand Kleido: Man fotografiert seine echten Kleidungsstücke einmal und kann sie anschließend einzeln oder als vollständige Outfits an sich selbst sehen. Von Anfang an war mir dabei wichtig, dass Kleido privat bleibt. Es gibt keinen Feed, keine Follower und kein öffentliches Profil. Die eigene Garderobe soll ein persönlicher Ort sein und nur geteilt werden, wenn man das selbst möchte.
Und wie geht die Reise weiter?
„Als Nächstes möchte ich vor allem die Qualität und Verlässlichkeit der generierten Bilder weiter verbessern. Kleidung, Proportionen, Details und Schuhe sollen so originalgetreu wie möglich dargestellt werden. Gleichzeitig soll das Hinzufügen vieler Kleidungsstücke noch einfacher und schneller werden, etwa über mehrere Fotos oder direkt über Produktlinks aus Onlineshops.
Auch die Outfit-Funktion soll intelligenter werden. Kleido soll künftig noch besser dabei helfen, vorhandene Stücke passend zu Anlass, Stil und Wetter zu kombinieren, ohne den Nutzer mit zu vielen Funktionen zu überladen. Langfristig soll Kleido zu einem privaten visuellen Begleiter für die eigene Garderobe werden, der dabei hilft, vorhandene Kleidung bewusster zu nutzen, bessere Kombinationen zu entdecken und unnötige Doppelkäufe zu vermeiden.“
Fazit
Als Fazit ist Kleido eine mobile App, die modebewusste Frauen und stilvolle Männer begeistern wird. Die eigene Kleidung sah noch nie so gut aus und neue Kombinationsmöglichen ergeben sich fast wie von Zauberhand. Das Smartphone als Stylist und Modeberater, vor wenigen Jahren wäre das noch völlig undenkbar gewesen. Weitere Informationen zu Kleido gibt es bei Interesse auf der offiziellen Internetseite, die in punkto Optik ebenso überzeugen kann wie die App.
Quellenangabe: AppGamers
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