Neuigkeiten
Freifahren: Mobile App zeigt Ticketkontrollen in U- und S-Bahn an
Ein Student hat eine mobile App ins Leben gerufen, die zuverlässig vor Ticket-Kontrollen in Berliner U- und S-Bahnen warnt.
INHALTSVERZEICHNIS
Freifahren: Ein Student hat eine App ins Leben gerufen, die vor Kontrollen in Berliner U- und S-Bahnen warnt. „Freifahren“ zeigt an, wo das Fahren ohne Fahrausweis teuer werden kann, und wird schon jetzt von etwa 40.000 Personen genutzt. Das Prinzip, das sich hinter dem Angebot verbirgt, ist einfach erklärt: Wer selbst in eine Kontrolle gerät (oder eine solche beobachtet), kann dies melden.
So funktioniert die App
Das Melden der Kontrolle nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Die Nutzer geben den jeweiligen Ort entweder manuell ein oder lassen ihn über die Standortfreigabe erfassen. Die Uhrzeit wird automatisch eingetragen. Aus der Summe der Meldungen berechnet die App dann, welche Bahnen wahrscheinlich als nächstes kontrolliert werden.
Student baut bestehendes „System“ aus
Dass sich Studenten, die nicht über ein Semesterticket verfügen, über Kontrollen, zum Beispiel über WhatsApp, austauschen, ist nicht neu. Johan Trieloff, der in der Vergangenheit von der Taz interviewt wurde, hat das Ganze mit seiner App allerdings weiter ausgebaut. Er beschäftigte sich mit den entsprechenden Chats, und übertrug die Meldungen auf eine Karte. Gemeinsam mit zwei Freunden entwickelte er dann „Freifahren“.
Und was sagt das Gesetz?
Anwälten zufolge besteht wohl eher ein geringeres Risiko, dass die App verboten werden könnte. Und dennoch dürfte auch in Zukunft darüber diskutiert werden, ob die Anwendung denn wirklich vollkommen unumstritten ist. Die Meldungen, auf denen die App basiert, kommen übrigens immer noch aus den Chatgruppen von früher. Manche nutzen die Informationen, um einer Kontrolle zu entgehen. Andere warnen aus Solidarität mit denjenigen, die sich ein Ticket nicht leisten können.
In Zukunft soll das Ganze noch weiter ausgebaut werden. Trieloff und sein Team möchten die App vor allem in technischer Hinsicht verbessern. So soll es dann zum Beispiel möglich sein, regelmäßige Kontrollen auf bestimmten Routen besser zu erkennen. Außerdem wird geplant, das Angebot auf weitere Städte auszudehnen.
Quellenangabe: Golem
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
EU fordert von Meta & TikTok gegen Fake News vorzugehen
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
OpenAI: GPT-5.6 Luna wird allen Nutzern kostenlos angeboten
-
Neuigkeitenvor 3 Tagen
OpenAI: KI-Lautsprecher mit Design von Jony Ive in Planung
-
Neuigkeitenvor 3 Tagen
Wahl-O-Mat: Fragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
-
Neuigkeitenvor 3 Tagen
Weather mini: Von Apple-Watch-App zu 7-jährigem Wetterprojekt
-
Neuigkeitenvor 3 Tagen
Ratgeber: Macs gelten als teuer, doch stimmt das wirklich?
-
Neuigkeitenvor 4 Tagen
Nintendo: Switch 2 verkauft sich prima und Mario fährt allen davon
-
Neuigkeitenvor 4 Tagen
EU-Kommission: AI Act kann keine Fakten schaffen