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Apple: Mit neuen KI-Chips Nvidia unter Druck setzen
Der US-Konzern will Geld in die Hand nehmen und Firmen kaufen, die sich auf die Herstellung von KI-Chips spezialisiert haben.
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Apple: Der US-Konzern will Geld in die Hand nehmen und Firmen kaufen, die sich auf die Herstellung von KI-Chips spezialisiert haben. Das berichtet das Branchenportal The Information, das mit seinen Mutmaßungen erstaunlich häufig richtig liegt. Apple ist nach wie vor im hohen Maße von Nvidia abhängig, sobald es um besonders rechenintensive KI-Aufgaben geht.
Die hauseigenen Rechenzentren mit selbst entwickelten Prozessoren können zwar bereits viele KI-Berechnungen in Eigenregie abwickeln, geht es allerdings um anspruchsvolle Operationen, kommt unverändert Hardware von Nvidia zum Einsatz, die zudem über Googles Cloud-Infrastruktur läuft.
Apple will sich aus Abhängigkeit von Nvidia befreien
Diese Konstellation schließt auch das Gemini-Modell für die komplett überarbeitete Siri mit ein. Der hauseigene Server-Chip „Baltra“ hätte eigentlich schon in diesem Jahr einsatzbereit sein sollen, kämpft aber laut Insidern noch mit einigen Herausforderungen.
Apple liegt bei Künstlicher Intelligenz im Allgemeinen im Hintertreffen und könnte das zeitnah mit Geld ausgleichen wollen: Anfang des Jahres wurden bereits etwa 2 Milliarden US-Dollar für Q.ai bezahlt. Das israelische Unternehmen hat sich auf die Entschlüsselung von Sprache anhand feinster Gesichtsbewegungen spezialisiert.
Eigener KI-Server-Chip frühestens im Jahr 2029 fertig
Apples Chipdesigner konzentrieren sich seit Jahren auf sparsame Prozessoren für Mobilgeräte. Hochleistungs-Chips für Server hatten bislang kaum Priorität. Diese Schwachstelle zeigte sich deutlich bei der Entwicklung der neuen Siri: Ingenieure versuchten, Googles Gemini-Modelle auf eigener Server-Infrastruktur laufen zu lassen, mussten aber feststellen, dass die für Mac-Aufgaben ausgelegten Chips einem Modell dieser Größenordnung nicht gewachsen waren. Ein Teil der Siri-Last läuft deshalb weiterhin über Nvidia-Chips in Googles Cloud. Externes Know-how würde bei den laufenden Neuentwicklungen helfen.
Bloomberg zufolge arbeitet Apple an einem Server-Chip auf Basis des M5 Ultra, während ein künftiger M7 Ultra die KI-Leistung so weit steigern soll, dass er mit Nvidias Blackwell-Chip mithalten könnte. Der Server-Chip soll allerdings frühestens 2029 einsatzbereit sein.
Quellenangabe: AppGamers
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