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Google: Neues Gebührenmodell für den Play Store
Der Play Store-Betreiber wurde per Gericht gezwungen seine Regeln zu ändern und führt als Reaktion kurzerhand eine Billing-Gebühr ein.
INHALTSVERZEICHNIS
Google: Der Play Store-Betreiber wurde per Gericht gezwungen seine Regeln zu ändern und führt als Reaktion kurzerhand eine Billing-Gebühr ein. Apple streitet sich bekanntlich seit Jahren vor Gericht mit Epic Games. Das hat auch Auswirkungen auf Google, ist der US-Konzern doch auch involviert und soll seinen Play Store ebenfalls weiter öffnen.
Nutzer sollen, so zumindest die Theorie, Zahlungsmöglichkeiten von Drittanbietern verwenden können, so Entwickler diese denn in ihren Apps anbieten. Google sieht das jedoch offenbar ähnlich wie Apple und will auf seine Gebühren nicht gänzlich verzichten. Dazu ändert das Unternehmen nun einfach das entsprechende Gebührenmodell.
Google führt neues Gebührenmodell für den Play Store ein
Google verlangte bisher 30 Prozent Gebühren für Verkaufsabschlüsse über den Play Store. Das Modell soll nun umgebaut werden und die Nutzung vom Play Store von der Zahlungsabwicklung getrennt werden. Das berichtet das Branchenportal The Verge und hat zu dem Thema noch mehr mitzuteilen.
Nutzer, die dann Käufe über den Play Store tätigen, zahlen zusätzlich zu der regulären Gebühr noch eine Billing-Gebühr. Die reguläre Gebühr soll dann für größere Apps bei 20 Prozent für In-App-Käufe und bei 10 Prozent für Abo-Abschlüsse liegen. Die Billing-Gebühr soll fünf Prozent betragen. Für kleinere Apps sollen niedrigere Preise gelten, heißt es.
Neue Play Store-Regeln sollen zum 30. Juni 2026 in Kraft treten
Die Änderung wird in Brüssel gemischte Reaktionen hervorrufen. In der Europäischen Union können Entwickler bereits seit geraumer Zeit externe Zahlungsmöglichkeiten von Drittanbietern einbauen. Der Digital Markts Act (DMA) bietet die rechtliche Grundlage.
Entwickler müssen die Nutzung von Drittanbieter-Zahlungsmethoden bei dem Play Store-Betreiber melden und der US-Konzern rechnet dann ab. Die neuen Regeln sollen zum 30. Juni 2026 in Kraft treten. Das Vorgehen meint es nicht sonderlich gut mit Entwicklern, womit weitere Rechtsstreitigkeiten absehbar sind. Die Unternehmen wollen anscheinend ihre Gebühren um jeden Preis beibehalten.
Quellenangabe: AppGamers
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