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Künstliche Intelligenz: KI könnte Millionen Arbeitsplätze kosten
Der KI-Hype krempelt den UA-amerikanischen Arbeitsmarkt um und macht inzwischen auch Hochqualifizierte allerlei Sorgen.
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Künstliche Intelligenz: Der KI-Hype krempelt den UA-amerikanischen Arbeitsmarkt um und macht inzwischen auch Hochqualifizierte große Sorgen. Plakate für die KI-Agenten Claude und ChatGPT gehören in New York inzwischen zum Startbild und in U-Bahnen prangt die Werbung für spezialisierte KI-Applikationen wie Coderabbit und Dawn. Das macht viele Branchen in den USA zunehmend nervös, kennen doch zahlreiche Amerikaner inzwischen mindestens eine Person, die von den durch KI ausgelösten Kündigungsrunden im Tech-Sektor betroffen war.
„Die Wahrheit ist, dass eine ganze Menge Jobs mit einem klugen Sprachmodell automatisiert werden können“, hatte Fed-Chef Jerome Powell bereits an einer Veranstaltung an der Harvard University eingestanden. Das KI-Zeitalter könnte somit jede Menge Arbeitsplätze kosten.
Künstliche Intelligenz könnte Millionen Arbeitsplätze kosten
New Yorker Start-ups machen bereits den Anfang: Anstatt teuere Beratungsagenturen zu buchen, nutzen sie KI-Dienste für Marketing und Kampagnen auf Social Media. „Nur diejenigen werden überleben, die wirklich nahe genug an originalen Daten sind“, sagt ein ehemaliger Mitarbeiter einer Kommunikationsagentur. Der Mann macht sich derzeit selbständig. Juristen fühlen sich ebenfalls nicht mehr sicher.
Ein ehemaliger Anwalt einer US-Grossbank erzählt: „Für Kanzleien ausserhalb der ersten Liga sehe ich schwarz: Routinearbeiten wie Vertragsentwürfe erledigt KI schneller und besser.“ Früher hätten in den Kanzleien die Berufsanfänger solche Aufgaben erledigt. Doch KI-Applikationen wie General Legal und Arcline können dies nun besser, und das zu einem Bruchteil des Honorars etablierter Kanzleien.
ChatGPT und Co. machen Nischenprodukten Konkurrenz
Doch auch hochgradig spezialisierten Applikationen droht durch KI immense Konkurrenz. ChatGPT und Co. werden mit jeder Generation besser und drohen die Konkurrenz auch bei Nischenthemen zu übertrumpfen. Ein Gründer, der zwei Softwarefirmen an der US-Ostküste aufgebaut und später verkauft hat, zeigt sich skeptisch: „Ich bin froh, dass ich kein neues Unternehmen gründen muss. Ich weiss nicht, wo der Mehrwert von Software jetzt liegen soll.“
„Nur wer im Softwarebereich aktiv ist, hat vor KI aktuell Angst“, findet ein IT-Manager eines grossen US-Logistikkonzerns. Er steht der KI-Entwicklung gelassen gegenüber. Kürzungen in den USA befürchtet er für seinen Sektor trotzdem. Sein Unternehmen hat in den vergangenen Jahren viele Softwareentwickler nach Indien ausgelagert, um Kosten zu sparen.
Arbeitsmarkt in den USA steht zunehmend unter Druck
Als gesichert kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der Arbeitsmarkt in den USA zunehmend unter Druck steht. Die Zahl an neu aufgebauten Stellen stagnierte im vergangenen Jahr. Informatik, eine Branche, die früher sechsstellige Einstiegsgehälter versprach, ist für Stellensuchende zu einem hart umkämpften Markt geworden, die Arbeitslosigkeit unter Absolventen ist hoch. In Kalifornien gibt es rund 7 Prozent weniger Softwareentwickler als vor 3 Jahren.
„Die US-Wirtschaft wird euch langfristig grossartige Möglichkeiten bieten, es gibt Grund genug, optimistisch zu bleiben“, sagte Notenbankchef Powell vor den Harvard-Studenten. Dabei liegt die Arbeitslosenquote unter Universitätsabsolventen mit über 7 Prozent nahe dem Niveau der Finanzkrise. Selbst Abschlüsse von Eliteuniversitäten scheinen keine Stelle mehr zu garantieren.
Quellenangabe: FinanzundWirtschaft
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