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Freemium vs. Paid Apps
Freemium vs. Paid Apps oder auch wie macht man Apps zu Geld? Diese Frage bewegt Entwickler und Publisher rund um den Globus. Die Analytiker von Distimo haben dazu interessante Zahlen veröffentlicht. Ihr Ergebnis in Kurzform: Der Gesamtumsatz, der mit Freemium-Apps gemacht wird, ist hoch und steigt weiter. Ein Siegeszug, keine Frage. Doch aktuell sind nach wie vor Bezahl-Apps lukrativer für die Anbieter, wenn man auf die Downloads schaut. Denn was der einzelne User bei Freemium ausgibt, ist wenig. Die Masse macht es am Ende.
Distimo hat die 250 umsatzstärksten Apps des vergangenen Jahres betrachtet, um herauszufinden, welche Kuh die meiste Milch geliefert hat. An der Spitze: Clash of Clans mit durchschnittlich 4,66 Dollar Einnahmen pro Download, dahinter liegen Candy Crush Saga, Hay Day, MARVEL War of Heroes und The Simpsons: Tapped Out.
76 Prozent der Umsätze im amerikanischen App Store kommen heute schon aus In-App-Verkäufen. Im Januar vergangenen Jahres waren es noch 53 Prozent. Damit eine Freemium-App jedoch richtig Geld abwirft, müssen die Download-Zahlen enorm groß sein. Für Bezahl-Apps liegen die durchschnittlichen Einnahmen pro Download bei 2,25 Dollar, bei den kostenlosen Apps ist der Wert deutlich niedriger, nämlich bei nur 0,93 Dollar.
Man stelle sich vor: 92 Prozent aller Freemium-Apps haben weniger als 0,99 Dollar an Einnahmen pro Download gebracht – und das ist schon der niedrigste Preis für Bezahl-Apps.
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