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Apple bringt Macs mit ARM-basierte Silicon-Prozessoren
Apple wird Intel den Rücken kehren und in Zukunft Macs mit eigenen Prozessoren anbieten.
Apple: Auch wenn die Gerüchteküche bereits vorher fleißig gebrodelt hatte, war es dennoch eines der Highlights der WWDC 20. Der iPhone-Hersteller wird Intel den Rücken kehren und in Zukunft seine Macs mit eigenen Silicon-Prozessoren basierend auf ARM verkaufen. Zwar wurden laut Appgefahren noch keinerlei Geräte während der virtuellen Keynote gezeigt. Die Ankündigungen selbst machen aber Lust auf mehr und dürften vor allem bei Apple-Fans die Vorfreude wecken.
Bereits seit Jahren setzt der US-Hersteller die eigenen als Apple Silicon bezeichneten Chips in seinen mobilen Geräten ein. Mit dem A9X feierte vor geraumer Zeit der erste ARM-Prozessor im damaligen iPhone Premiere. Und auf die Apple Watch läuft mit dem S5 auf ARM-Basis. Insgesamt sind bereits zwei Milliarden dieser Chips im Umlauf. Nun folgt der Schritt auf die Desktop-Macs sowie die MacBooks.
Übergang wird seine Zeit brauchen
Das neue macOS Big Sur wird perfekt auf die neuen ARM-Chips ausgelegt sein und soll laut Apple ungeahnte Geschwindigkeit, Grafikleistung und Akkulaufzeiten erreichen. Für Entwickler wird es allerdings etwas Aufwand bedeuten, da die eigene Software auf die neuen Chips optimiert werden muss. Hierfür bietet Apple in XCode die Möglichkeit, Universal-Apps für das neue Ökosystem zu kreieren, die auch noch die bisherigen Intel-Prozessoren unterstützen.
Zum Start sollen bereits Microsoft Office, Adobe Photoshop und mehr optimiert sein. Zudem bietet Apple für Nutzer die neue Rosetta 2 App. Diese ermöglicht es Nutzern, nahtlos zwischen Intel- und Silicon-optimierten Anwendungen zu wechseln. Zudem bietet sie auch die Möglichkeit, iOS-Apps auf einem Mac zu nutzen.
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